„empathischer und sympathischer“ SPD-Spitze sucht nach Schwan/Thierse-Desaster das Gespräch

In der eskalierenden Debatte um eine von Gesine Schwan geführte Online-Diskussion, in deren Verlauf viel Verachtung gegenüber queeren Menschen gezeigt und Redeverbot praktiziert wurde, sucht die SPD-Spitze nun das Gespräch. Der queer.de-Redaktion liegt ein Einladungsschreiben vor, nach dem SPD-Chefin Saskia Esken und Vize-Vorsitzender Kevin Kühnert mit ausgewählten Personen den Austausch suchen wollen. Man zeigt sich „beschämt“ über die jüngsten Vorfälle und versichert, „dass Queerness und überhaupt gesellschaftliche Vielfalt in der SPD so viel empathischer und solidarischer betrachtet werden, als es in den vergangenen Tagen den Eindruck gemacht hat“. Mehr dazu in der Meldung von queer.de.

 

„Missglückt“ Nachtrag zum Diskussions-Desaster bei der SPD

Wirklich gelegt haben sich die Wogen nach der SPD-Online-Diskussion „Kultur schafft Demokratie“ noch nicht. Sandra Kegel war dort zu Gast, die in der FAZ die actout-Aktion von 185 Schauspieler:innen kritisiert hatte. Moderatorin Gesine hatte sich dabei auf die Seite von Sandra Kegel gestellt und – nachdem die Debatte entglitt und schwulen Rednern das Wort entzogen worden war – Homosexuelle als unbotmäßige Störer, die nicht richtig und sachlich diskutieren können, abgewatscht. (Kommentar im Samstag-Blog) Inzwischen haben sich die verantwortliche Grundwertekommission der Sozialdemokratie und auch die SPDqueer zu Wort gemeldet. Es gibt einen weiteren Beitrag vom Nollendorfblogger und in der „Süddeutschen“ tritt jemand meta-mäßig nach und – Nachtrag zum Nachtrag – der Nollendorfblogger hat noch was gebloggt …

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„So geht das nicht!“ Gesine Schwan stellt LGBTQ-Aktivist*innen in die Ecke der virtuellen SPD-Kneipe

In einer Online-Diskussion, die so elend war, dass sie den Namen nicht verdient, hat sich die SPD mit einer sehr hässlichen, LGBTQ entmündigenden Fratze gezeigt. Thema des von Gesine Schwan, die sich im Verlauf selbst als „Großmutter“ bezeichnet, moderierten Jour Fixe „Kultur schafft Demokratie“ war die Aktion #actout von queeren Schauspieler*innen in Deutschland bzw. eigentlich nur die Kritik der FAZ-Redakteurin Sandra Kegel an der Aktion.

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#actout

Mehr unter act-out.org

„Wie geht es dir?“ Ein CSD-Motto für 2021

Nach jetzigem Stand der Corona-Infektionszahlen, der enormen Zahl von Toten, dem Desaster bei der Impfstoff-Lieferung, der Unwägbarkeiten hinsichtlich verantwortlichem Handeln der Menschen ebenso wie möglichen Gefahren durch Virus-Mutationen, lässt sich schon jetzt sagen, dass auch die CSD-Saison 2021 nicht sein wird „wie früher“.

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Eine Szene exklusiv für Geimpfte?

Bevor die Ausbreitung des Corona-Virus gestoppt und die Pandemie beendet werden kann, wirft das „Licht am Ende des Tunnels“, der Impfstoff, seine langen Schatten voraus. Es sind Schatten der gesellschaftlichen Verwerfungen.

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Lasst uns in Ruhe! Armin Laschet und Sidekick Jens Spahn an die Spitze der CDU gewählt

Achim Laschet führt künftig die CDU – im Gespann mit Gesundheitsminister Jens Spahn. Auf dem digitalen CDU-Parteitag erhielt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Samstagmorgen die Mehrheit der Delegiert*innen-Stimmen vor den Mitbewerbern Friedrich Merz und Norbert Röttgen. In seiner Rede gab sich Armin Laschet als Mann der Mitte, der integrierend wirken wolle und nach Kompromissen suche.

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