„Corona kann ich momentan überhaupt nicht brauchen“: Ältere Lesben und Schwule erzählen von ihrem Leben in den Zeiten der Pandemie

rubicon_coverDie Kölner Beratungsstelle rubicon hat eine Broschüre mit dem Titel „Das ist alles unsere Lebenszeit“ herausgegeben, in der ältere / alte Schwule und Lesben über ihr Leben unter den Bedingungen der Corona-Pandemie berichten. Da ist viel von Rückzug ins Häusliche die Rede, aber auch von Strategien, Kontakte und Verbindungen aufrechtzuerhalten. Dabei kommt den Erfahrungen, die im langen Leben gemacht wurden, besondere Bedeutung zu. Etwa bei der 82-jährigen Barbara, die als Kind noch den Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Oder auch bei dem 55-jährigen Karsten, der als „Aktivist der örtlichen schwulen Community“ vorgestellt wird und in der Bewältigung der derzeitigen Situation auch auf Strategien zurückgreift, die er als HIV-Positiver erworben hat, erwerben musste. Die 65-jährige Karin infizierte sich am Anfang der Pandemie. Ihr starker Wille, sich nicht von der Erkrankung und ihren Folgen unterkriegen zu lassen, speist sich nicht zuletzt aus der Erinnerung an ihr Coming-out:

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„empathischer und sympathischer“ SPD-Spitze sucht nach Schwan/Thierse-Desaster das Gespräch

In der eskalierenden Debatte um eine von Gesine Schwan geführte Online-Diskussion, in deren Verlauf viel Verachtung gegenüber queeren Menschen gezeigt und Redeverbot praktiziert wurde, sucht die SPD-Spitze nun das Gespräch. Der queer.de-Redaktion liegt ein Einladungsschreiben vor, nach dem SPD-Chefin Saskia Esken und Vize-Vorsitzender Kevin Kühnert mit ausgewählten Personen den Austausch suchen wollen. Man zeigt sich „beschämt“ über die jüngsten Vorfälle und versichert, „dass Queerness und überhaupt gesellschaftliche Vielfalt in der SPD so viel empathischer und solidarischer betrachtet werden, als es in den vergangenen Tagen den Eindruck gemacht hat“. Mehr dazu in der Meldung von queer.de.

Nachtrag 3.3.: „Saskia Esken geht auf Thierse zu, kritisiert queer.de“

 

„Missglückt“ Nachtrag zum Diskussions-Desaster bei der SPD

Wirklich gelegt haben sich die Wogen nach der SPD-Online-Diskussion „Kultur schafft Demokratie“ noch nicht. Sandra Kegel war dort zu Gast, die in der FAZ die actout-Aktion von 185 Schauspieler:innen kritisiert hatte. Moderatorin Gesine hatte sich dabei auf die Seite von Sandra Kegel gestellt und – nachdem die Debatte entglitt und schwulen Rednern das Wort entzogen worden war – Homosexuelle als unbotmäßige Störer, die nicht richtig und sachlich diskutieren können, abgewatscht. (Kommentar im Samstag-Blog) Inzwischen haben sich die verantwortliche Grundwertekommission der Sozialdemokratie und auch die SPDqueer zu Wort gemeldet. Es gibt einen weiteren Beitrag vom Nollendorfblogger und in der „Süddeutschen“ tritt jemand meta-mäßig nach und – Nachtrag zum Nachtrag – der Nollendorfblogger hat noch was gebloggt …

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„So geht das nicht!“ Gesine Schwan stellt LGBTQ-Aktivist*innen in die Ecke der virtuellen SPD-Kneipe

In einer Online-Diskussion, die so elend war, dass sie den Namen nicht verdient, hat sich die SPD mit einer sehr hässlichen, LGBTQ entmündigenden Fratze gezeigt. Thema des von Gesine Schwan, die sich im Verlauf selbst als „Großmutter“ bezeichnet, moderierten Jour Fixe „Kultur schafft Demokratie“ war die Aktion #actout von queeren Schauspieler*innen in Deutschland bzw. eigentlich nur die Kritik der FAZ-Redakteurin Sandra Kegel an der Aktion.

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#actout

Mehr unter act-out.org

„Wie geht es dir?“ Ein CSD-Motto für 2021

Nach jetzigem Stand der Corona-Infektionszahlen, der enormen Zahl von Toten, dem Desaster bei der Impfstoff-Lieferung, der Unwägbarkeiten hinsichtlich verantwortlichem Handeln der Menschen ebenso wie möglichen Gefahren durch Virus-Mutationen, lässt sich schon jetzt sagen, dass auch die CSD-Saison 2021 nicht sein wird „wie früher“.

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Eine Szene exklusiv für Geimpfte?

Bevor die Ausbreitung des Corona-Virus gestoppt und die Pandemie beendet werden kann, wirft das „Licht am Ende des Tunnels“, der Impfstoff, seine langen Schatten voraus. Es sind Schatten der gesellschaftlichen Verwerfungen.

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