Der Woof zum Samstag – Kein Valentinstag

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Ein kleiner Comic-Strip von mir zum Valentinstag oder vielmehr zu dem, was Bären so draus machen …

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Die Zukunft steht in Büchern – jedenfalls in meinen!

2011 ist mit “Immer wieder samstags” der Nachfolger zu meinem, dem Blog den Titel gebenden Büchlein “Samstag ist ein guter Tag zum Schwulsein” erschienen. Wie sich jetzt zeigt, sind dort bahnbrechende, die Welt verändernde Ereignisse bereits angekündigt – aber die Welt hat damals die Tragweite noch nicht wirklich erfasst. Ich auch nicht, aber dafür jemand, der mir damals mit seinem klugen Wesen Auskunft gegeben hat: Im Buch gibt es ein sehr schönes Interview mit Martin Schmidtner über dessen Leidenschaft für den Eurovision Song Contest und seine Berichterstattung vom ESC für den “Vorwärts”. Das Interview endet mit einer Bitte an den hellsichtigen Experten:

“Frage: Zuletzt musst du uns natürlich schon mal verraten, wer den Song Contest 2019 gewinnen wird!

Martin: Ich tippe mal auf Australien. Seit Jahren gibt es dort ein begeistertes ESC-Publikum und der Contest wird bereits jetzt dort zeitversetzt ausgestrahlt. Ich denke, bis 2019 werden die auch zur European Broadcasting Union gehören und dann wäre mir ein Sieg durchaus recht – wir würden dann 2020 gern aus Sydney bloggen!”

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Der Woof zum Samstag – Aiden James “Snapshot”

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Den jüngsten Schneesturm in den USA hat Sänger, Songschreiber Aiden James genutzt, um ein Video zu “Snapshot” aus seinem 2012 erschienenen Album “Trouble with this” zu machen. Genauer müsste man wohl sagen: Er hat den Schnee und das Lied genutzt, um Marco Sousa in Szene zu setzen. Da wärmen Musik wie Bild gleichermaßen. Hier der Link zum Video …
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Mehrheit der “ziemlich bis sehr religiösen” Muslime akzeptiert Homo-Ehe – eine Mehrheit der nicht-muslimischen Deutschen aber nicht den Islam

Die deutsche Bertelsmann-Stiftung hat eine Sonderauswertung ihres Religionsmonitors zum Thema Islam vorgelegt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass einer offenen Haltung der hier lebenden Muslime eine zunehmend ablehnende Haltung auf Seiten der nicht-muslimischen Mehrheitsbevölkerung entgegensteht.

Als Lackmustest für eine liberale Haltung der in Deutschland lebenden sunnitischen Muslime gelten der Studie das Verhältnis zum demokratischen Staat und zur Ehe homosexueller Paare.

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Keine Zeile wert – Wieso interessiert der Anschlag auf die Meinungsfreiheit in Paris die schwulen Medien nicht?

In Paris haben fanatische Attentäter eine vergessen geglaubte Todesdrohung wahrgemacht und bei einem brutalen Überfall auf die Redaktion des Satire-Magazins “Charlie Hebdo” zwölf Menschen ermordet, darunter der Herausgeber Stephane Charbonnier und vier für das Magazin arbeitende Zeichner. Es liegt nahe, dass das Verbrechen im Zusammenhang mit den Mohammed-Karrikaturen des Magazins steht – derzeit sind aber weder die Täter gefasst noch die Hintergründe geklärt.

Auch “queer.de” hat einmal über das Magazin berichtet, nämlich im November 2011, als das Cover einem Cartoon zeigt, “in dem ein Mann in traditioneller muslimischer Kleidung einen Redakteur mit ‘Charlie Hebdo’-Hemd einen nassen Schmatzer geben. Darüber steht in großen Lettern: ‘Liebe ist stärker als Hass'”.

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Im Artikel werden auch die diversen Drohungen gegen die Redaktion, auch der Vorwurf der Islamophobie erwähnt. Und der Hintergrund des Cartoons:

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Läuft bei dir – Von einer Community, die es vielleicht gar nicht gibt, und denen, die sie umso energischer vertreten

Blogger-Kollege Steven Milverton hat anlässlich eines Interviews von Ansgar Dittmar von den Schwusos, den Schwulen in der SPD, und Alexander Vogt von der LSU, den Schwulen in der CDU/CSU, die Frage nach der demokratischen Legitimation von “Community-Vertretern” gestellt. Etwa so:

“Wer hat sie (aus)gewählt? Wer hat sie beauftragt? Wer hat sie auf ihre Pöstchen gesetzt? Ist die Community jemals aufgerufen worden ihre Vertreter zu wählen?”

In einer Art Rundumschlag spricht er sehr vielen ab, eine demokratische Berechtigung zu haben:

“Mit Community-Vertretern sind wohl die gemeint, die von kleinen Gruppen die dem LSVD, dem Schwulen Netzwerk NRW, den Aids-Hilfen, dem Dunstkreis um die Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld, den CSD-Vereinen und anderen Zirkel in internen Verfahren mit bestimmten Funktionen betraut wurden. Keiner von ihnen hat eine über die jeweilige Organisation hinausgehende demokratische Berechtigung zur Vertretung der Community.”

Man liest am besten den Beitrag von Steven Milverton in Gänze.

Die folgenden Gedanken meinerseits sind weniger eine Replik auf Milvertons Text, als vielmehr von ihm inspiriert. Wenn ich es recht sehe, ist Milvertons Ärger weit mehr als in mangelnder Legitimation im Umstand begründet, dass sich zunehmend häufiger die Vertreter der Community recht barsch Kritik durch eben jene Community verbitten und selbstherrlich agieren.

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Die Kassiererin

Am letzten Tag des Jahres stehe ich in der Kassenschlange im Supermarkt. Der übliche Verlegenheitseinkauf – drei, vier Nichtigkeiten, die erworben werden müssen, um symbolisch eine auch nur symbolisch vorhandene Leere des Kühlschranks abzuwenden. An der Kasse sitzt meine Lieblingskassiererin. Wuchtig, blond, mit frohem Gemüt und sonorer Stimme.

Zugleich mit der Begrüßung “Guten Tag!” erklingt auch schon das Piepen des Scanners, über den die erste Ware gezogen wird.

Natürlich weiß ich nicht genau, wie es die Kassiererin mit ihrem Geschlecht hält. Ich vermute aber einfach, dass die augenscheinlich Mann-zu-Frau-Trans-Person sich mit der schlichten Kategorie “Frau” begnügt, ohne Sternchen, ohne Unterstrich. Eigentlich stellt sich das Problem nie wirklich, denn die höfliche Anrede mit “Sie” genügt, wobei das große “S” in der mündlichen Sprache interessanterweise keinen Ausdruck findet.

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