„Eine unheilvolle Geschichte von Vorverurteilungen und Verletzungen an queeren Menschen“ Evangelische Kirche bittet um Vergebung

Am Vorabend des CSD in Berlin hat Bischof Christian Stäblein stellvertretend für die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) um Vergebung dafür gebeten, dass queere Menschen im Kontext der Kirche diskriminiert und ausgegrenzt wurden.

Die Erklärung wurde verlesen als Bestandteil eines multireligiösen Gottesdienstes am Freitagabend in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte, bei dem sich der ehemalige Profi-Fußballer Marcus Urban taufen lassen will. Er hatte 2008 sein Coming-out und ist u.a. als Sportbeauftragter im evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte tätig.

Im veröffentlichten Text bittet die Kirchenleitung „vor Gott und den Menschen um Vergebung dafür, dass in unserer Kirche Menschen, die als homosexuell bezeichnet wurden, ausgegrenzt und diskriminiert worden sind. Wir benennen mit dieser Erklärung öffentlich, dass Entscheidungen Irrtümer waren und Verletzungen und Verwundungen bewirkten.“

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Eine kurze Notiz zum Tod Alfred Bioleks

Am heutigen Freitagmorgen ist der Entertainer Alfred Biolek im Alter von 87 Jahren gestorben. Er sei friedlich eingeschlafen, zitieren die Agenturen Bioleks Adoptivsohn Scott Biolek-Ritchie.

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Der CSD Bremen erklärt, dass wir ihn nicht verstanden haben … Und man versteht’s immer noch nicht

Nach der gestern aufgekommenen Debatte um die Ausgrenzung der Fetisch-Community durch den CSD Bremen wurde nun eine angekündigte Pressemitteilung veröffentlicht. Wer eine Entschuldigung gegenüber der Fetisch-Community erwartet hatte, dürfte enttäuscht sein.

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CSD Bremen grenzt die Fetisch-Community aus

In Bremen ist man gerade dabei, den Geist der Parade, die sich auf die Ereignisse in der Christopher Street im Juni 1969 bezieht, zu Grabe zu tragen. In den „Visionen und Grundsätzen“ verbieten die Organisatoren des diesjährigen CSD Bremen „Fetischdarstellungen“, weil sich diese nicht mit „Themen wie Asylrecht, Trans*Recht oder queere Krankenversorgung“ vertragen. Zudem sei es ein Problem, dass das Publikum nicht einwilligen könne, ob es Fetische sehen möchte oder nicht.

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Staatstragend und fern – die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld feiert zehnjähriges Bestehen

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Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) feiert heute Abend ihr zehnjähriges Bestehen. Dass dies nur online im Stream stattfindet (Link zum Programm & Stream), ist den Beschränkungen der Pandemie geschuldet und zugleich ein wenig symptomatisch für das Wirken der Stiftung als solches. Zugänglich – im Sinne eines Angebots an gewöhnliche Homosexuelle –  war sie nie.

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Kein Regenbogenmärchen, aber Teamplay

Es tat und tut gut, in den letzten Tagen so viel Unterstützung für Vielfalt und Akzeptanz von queeren Menschen allgemein und konkret gegen die LGBTIQ-feindliche Politik der ungarischen Regierung zu sehen. Alles ausgelöst durch eine Regenbogenbinde von Torwart Manuel Neuer und dem Verbot der UEFA, das Münchener Stadion beim Spiel Deutschland – Ungarn in den Farben des Regenbogens zu illuminieren.

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Sammlung kluger Gedanken – Der Tagungsband „Zwischen Annäherung und Abgrenzung“

Cover_ZwischenAnnäherungundAbgrenzungReligiös und LSBTIQ zu sein wird oft als Gegensatz wahrgenommen“, heißt es in der Einleitung des von Carolin Küppers und Martin Schneider herausgegebenen Bandes „Zwischen Annäherung und Abgrenzung“. Häufig fänden sich gläubige LSBTIQ „in einer zweifach unverstandenen Position wieder – von anderen LSBTIQ und von ihren Religions-gemeinschaften“. Verständlich aufgrund der ablehnenden Haltung gerade der abrahamitischen Religionen und einer jahrhundertelangen Geschichte von Verfolgung und Ausgrenzung. Dennoch wollten „LSBTIQ ihren Glauben und ihr Queer-Sein nicht mehr als Gegensätze begreifen, sondern …

Meine Rezension weiterlesen im „kreuz&queer“-Blog auf evangelisch.de


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