
Bin mal kurz Eis essen … (wem’s zu lange dauert, kann ja heitere Bärchen und fast heitere Kerle auf meiner zeichnerischen Website gucken oder bei den Bloggerkollegen Ulli oder Steven lesen.)
Wer dieses Blog kennt, weiß, dass ich jedes Coming-out begrüße, teilsweise auch die ungewollten. Zuwachs an der öffentlichen Zahl von Homosexuellen ist immer gut, fast immer jedenfalls: Ab und an gehört auch jemand zur Familie, von dem/der man es sich nicht gewünscht hätte. Und natürlich gibt es die Fälle, wo man gerne outen würde, wie im Fall eines ehemaligen Ministerpräsidenten, aber weiß, dass man schon verklagt ist, bevor man überhaupt die ersten vier Buchstaben “schw” über die Lippen gebracht hat.
Nun also die Meldung auf queer.de zu Michael Jackson. Gott, was hat das lange gedauert. Sind alle anderen posthumen Skandal-Enthüllungen schon durch? Den Rest des Beitrags lesen »
Was so passieren kann, wenn man Geschichte allzu anschaulich machen will, das zeigt ein Beitrag auf spiegel online Den Rest des Beitrags lesen »
Unglücksfall bei den CSD-Feiern in Berlin: Rudolf Brazda ist bei der Gedenkfeier am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen gestürzt. Wie Spiegel online berichtet, soll nach Polizeiangaben das Rednerpult weggerutscht sein. Brazda erlitt Verletzungen am Kopf und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Brazda war von 1941-45 von den Nazis wegen seiner Homosexualität im KZ Buchenwald eingesperrt. Der 96-Jährige ist heute einer der wenigen bekannten und sich öffentlich engagierenden Zeitzeugen.
Die Gedenkfeier wurde wegen des Vorfalls abgebrochen.
(Meldung auch bei Ondamaris / Über Brazda: NZZ-Artikel)

Trotz wechselvoller Geschichte und einiger Besitzerwechsel gibt es das “Stonewall Inn”, in dem die Unruhen 1969 ihren Ausgang nahmen, immer noch. Es gehört heute sogar zu den National History Landmarks der USA.


Fotos von der Website des Stonewall Inn / Das historische Foto zeigt das Stonewall Inn im Oktober 1969. Fotografin: Diana Davies, copyright owned by New York Public Library.