Posts Tagged 'psychische Gesundheit'

München: Vortrag im SUB zum Thema „Gaslighting – Männer* manipulieren“

RobertWeinelt„Das hast du so nie gesagt!“ / „Du hörst dich verrückt an, das weißt du schon?“ / „Das Problem bin ganz sicher nicht ich. Fang mal bei dir selbst an!“
Solche Sprüche müssen sich Menschen anhören, bevor sie anfangen, an ihrem Verstand zu zweifeln. Das ist „Gaslighting“, eine Form psychischer Gewalt, bei dem die Opfer mit Lügen und Einschüchterungstaktiken manipuliert werden. Und Gaslighting findet sich natürlich auch in queeren Beziehungen. 

Der Vortrag des Sozialpädagogen Robert Weinelt (Foto / privat) am Dienstag, 8. November 2022, ab 19.30 Uhr im Münchner SUB, Müllerstr. 14, geht auf das Phänomen „Gaslightning“ ein, stellt Bezüge zur toxischen Männlichkeit her und gibt Hinweise, was dagegen getan werden kann.

Auch dieser neue Vortrag im Rahmen der Männer*Akademie, der Vortragsreihe rund um das Thema Männer*-Gesundheit im Schwulen Kommunikationsund Kulturzentrum SUB in München, kann ohne Anmeldung und kostenfrei besucht werden. Zudem wird die Veranstaltung auf Facebook gestreamt. Weitere Infos auf der Internetseite vom SUB.

Achtsam Mann-Sein? Workshop der Männer* Akademie im SUB München

MarkusBohlmannFotoprivat_zurVerfügunggestelltvonSUBMünchenMit dem Herbstbeginn startet auch wieder die Männer*Akademie, die Vortragsreihe rund um das Thema Männer*-Gesundheit, im Schwulen Kommunikationsund Kulturzentrum SUB in München. Im Workshop am Dienstag, den 11. Oktober 2022, geht es um „Männer* und Achtsamkeit“.

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4 x schwule Gesundheit: Queerer Impfen / Borderline / Pflege Angehöriger / GemEinsamkeit

queerer impfenAm 4. und 5. Februar 2022 findet fand in den Räumen des Berliner SchwuZ eine Impfaktion für die queere Community und Freund:innen statt! Erst-, Zweit- sowie Boosterimpfungen; die Impfung ist für alle in Deutschland lebenden Menschen möglich. Der queere Traditionsclub sieht im Impfen den Weg aus der Pandemie. „Je mehr Menschen wir impfen, desto schneller können wir im SchwuZ wieder feiern“, heißt es in einem Bericht der Siegessäule zur Impfaktion.

Christoff Ehmer-von Geiso Foto privatMänner* und Borderline ist Thema der nächsten Veranstaltung der Männer*Akademie im Münchener Schwulen Zentrum SUB. Impulsives Verhalten, emotionale Instabilität, starke Wutausbrüche, selbstverletzendes Verhalten, Leere – das alles können Symptome einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) sein. Was sich genau hinter diesem Krankheitsbild verbirgt, wie sich eine BPS äußert und Betroffene damit umgehen können, erläutert der Psychotherapeut Christoff Ehmer-von Geiso (Foto) in seinem Vortrag „Borderline – Leben unter Hochspannung“. Am Dienstag, 8. Februar 2022, 19.30 Uhr im SUB, Müllerstraße 14. Die Veranstaltung wird auch live auf Facebook gestreamt. Weitere Infos und Link auf der Internetseite des SUB.

Schwulenberatung-Berlin_LOGODie Schwulenberatung Berlin will ab März 2022 eine Gruppe für queere (schwule, bisexuelle, trans*) Männer anbieten, die Angehörige oder Freunde pflegen. Die feste Gruppe für bis zu 6 Teilnehmer soll einen geschützten und professionellen Raum bieten, in dem über diese Situation und Probleme gesprochen werden kann. „Geplant sind insgesamt 7 unterschiedliche Themenabende, an denen auch die akuten aktuellen Themen immer Ihren Raum finden. Nach jedem Durchlauf wird der Themenkreis neu begonnen. Ein Einstieg in die Gruppe ist nach Voranmeldung jederzeit möglich.“ Weitere Infos auf der Internetseite der Schwulenberatung

VerbandsmagazinParitätische_01-22Der Paritätische Wohlfahrtsverband widmet zu Beginn des Jahres die erste Ausgabe seines Verbandsmagazins dem Thema „GemEinsamkeit“. Ein Beitrag thematisiert speziell die Situation älterer Schwuler, wenn auch unter dem etwas misslichen Titel „Probleme und Chancen des schwulen Alterns“. Vorgestellt werden das Projekt „Altern unterm Regenbogen“ in Düsseldorf, das sich um Menschen im LGBTIQ-Spektrum ab 55 kümmert, und die Selbsthilfegruppe „PositHiv Handeln NRW“, speziell aber nicht nur für ältere schwule Männer, die HIV-positiv sind. Der Artikel ist auf der Internetseite des Paritätischen abrufbar; das digitale Magazin insgesamt hier.

Angaben ohne Gewähr; Links Stand 2.2.22

November

HerbstblattGleich den letzten Blättern vom Baum fallen derzeit Unmengen von Artikeln und Podcasts zum Thema Depression, Einsamkeit, psychische Gesundheit, Suizid, Alter und Tod auf uns herab. Und kaum eine Verlautbarung kommt ohne den Rilke-Klassiker „Wer jetzt allein ist, der wird es lange bleiben!“ aus – das ist zwar kompletter Blödsinn, aber so als Tritt in die Weichteile der kuschelbedürftigen Seele verfehlt es seine Wirkung nie. Es ist November – und über die letzten Jahre hat es sich etabliert, dass eine breite mediale Phalanx die traurigen Themen abhakt, bevor dann im Dezember die gleichen, deren Einsamkeit einen gerade so sehr berührt hat, mit Bildern trauter und exklusiver Familien-Harmonie unterm Weihnachtsbaum torpediert werden.

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Männer*akademie des SUB München startet in neues Semester

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Männer* gehen anders mit ihrer Gesundheit um – und leben im Durchschnitt sechs Jahre weniger als Frauen. Seit 2013 widmet sich eine spezielle Veranstaltungsreihe des Münchner SUB Fragen der psychischen und körperlichen Männer*gesundheit, aber auch sozialen und gesellschaftspolitischen Themen unter Berücksichtigung von männerspezifischen und queeren Aspekten. Jeweils einmal im Monat, von Oktober bis März. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen: Schwulen, Hetero-, Bi- und Trans*männern. Die Teilnahme ist immer ohne Anmeldung und kostenlos, sowohl vor Ort im SUB als auch im Live-Stream.

Termine und Themen:

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Jens Spahns neuerliche Attacke auf Menschen mit psychischen Erkrankungen

Nicht erst seit Corona spielt sich Jens Spahn gern als Herr über Leben und Tod auf. Rechts“konservativer“ Politiker mit eigenwilligem Verständnis von Demokratie, der er ist, ignorierte er ganz einfach ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Sterbehilfe. Er tat monatelang nichts, ließ die angeblich höchsten Richter und ihr Urteil schlicht ins Leere laufen. „Verfassungswidrig“, so wird der Verfassungsrechtler Hubertus Gersdorf in einem Beitrag der „Panorama“-Redaktion des NDR zitiert.

Sein selbstherrliches Bedürfnis nach Macht lässt Jens Spahn nun auch Menschen mit psychischen Erkrankungen spüren. Erneut.

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In Kontakt bleiben / zärtlich bleiben – Über die Bedeutung psychischer Gesundheit angesichts steigender Corona-Neuinfektionen

„Menschen, die alleine leben, sind mit Lockdown und Kontaktverbot bisher am besten zurechtgekommen.“ Dies ist der auf den ersten Blick vielleicht verwunderliche Befund einer Sonderbefragung des Sozio-oekonomischen Panels, über die die Zeit berichtet. Auf den zweiten Blick ist es möglicherweise weniger erstaunlich: Wer sowieso alleine lebt, alleine ist, für den stellt die Situation des Lockdowns nicht wirklich etwas Neues dar. Geübt darin, sich um den Alltag sowieso meist ohne andere Menschen kümmern zu müssen, fällt die Anpassung an ein durch die Pandemie erzwungenes Alleinsein leichter.

Kann es sein, dass das auch die Situation der meisten schwulen Männer über 50 wiederspiegelt?

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