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Abgemeldet, um zu bleiben – Den CSD Köln gibt es weiterhin, nur heißt die Parade nun anders

Gerade noch die ausgebuffte PR von Pro Köln  – den Rückzug vom CSD Köln ankündigen -, da platziert der CSD-Veranstalter seinen Coup. Die Organisatoren haben die CSD-Parade ihrerseits abgemeldet – um sie als neue Demonstration wieder anzumelden: „Jörg Kalitowitsch hat als Anmelder, Veranstalter und Versammlungsleiter die von ihm geplante Demonstration ‚CSD-Parade‘ am 7.7.2013 abgesagt. / Der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) hat für den 7.7.2013 eine neue Demonstration ‚CSD-Parade für Vielfalt‘ angemeldet.“
Irritationen hatte ausgelöst, dass zunächst nur der erste Teil der Erklärung, nämlich die Abmeldung des CSD, auf Facebook verbreitet worden war. Erst später wurde der volle Text veröffentlicht. Mit dem Bäumchen-wechsel-dich-Spiel sind die bisherigen Anmeldungen obsolet geworden. Neue Anmeldungen seien ab 17. Juni 2013 möglich. Als Grund wird der Versuch der rechten Bewegung Pro Köln angegeben, die Parade mit einer Teilnahme für sich zu instrumentalisieren. „Die Anmeldung der Rechtspopulisten war eine aggressive Propaganda, die einzig und allein darauf zielte, Aufmerksamkeit und Gegenproteste hervorzurufen“, heißt es in einer Veröffentlichung. Und weiter:

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Plan A und Plan B – CSD Köln contra Pro Köln

In Kürze: Auf einer Mitgliederversammlung des Kölner CSD-Veranstalters KLUST (Kölner Lesben- und Schwulentag) wurde gestern beschlossen, gerichtlich gegen eine Teilnahme der rechten Bewegung Pro Köln (S.i.e.g.T.-Bericht) vorzugehen. In einer von „queer.de“ vorab dokumentierten Erklärung heißt es: „Wir zeigen, dass in unseren Reihen kein Platz ist für populistische, extremistische und antidemokratische, rassistische, nationalistische, antisemitische, antiislamistische, frauenverachtende und gewalt-verherrlichende Anschauungen und Darstellungen.“
Für den Fall, dass man mit Plan A nicht weiterkommt – dass das Gericht eine Teilnahme von Pro Köln für rechtens erklärt -, wird parallel der Plan B verfolgt: Den friedlichen und kreativen Widerstand auf der Parade gegen Pro Köln zu organisieren.

CDU könnte beim Kölner CSD Asyl erhalten

Und nur ganz kurz: Wie am Dienstag auf S.i.e.g.T. gemeldet, haben die Organisatoren des CSD Berlin der CDU die Teilnahme an der Parade untersagt. In Köln ist das anders: Dort sei es rechtlich gar nicht möglich, so zitiert der „Kölner Stadtanzeiger“ Pascal Siemens vom organisierenden KLUST (Kölner Lesben- und Schwulentag), weil der Kölner CSD als eine Demonstration angemeldet sei, an der jeder teilnehmen könne. Außerdem wolle man sich bewusst von der Berliner Erklärung abgrenzen, die von CSD-Veranstaltern vieler anderer Städte unterzeichnet worden sei.


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