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Frontalunterricht? Antidiskriminierungsstelle legt Studie zur Situation von LSBTIQ*- Lehrkräften vor

„43,5 Prozent der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren (LSBTIQ*) Lehrkräfte in Deutschland gehen an ihrer Schule offen mit ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität um; etwa ebenso viele (43,6 Prozent) sprechen explizit nicht darüber.“

Das ist eines der in dieser Woche von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) vorgelegten Ergebnisse der Befragung von 835 LSBTIQ*-Lehrkräften aus dem gesamten Bundesgebiet, die überwiegend an öffentlichen Schulen unterrichten. Darunter 336 schwule, 310 lesbische, 110 bisexuelle sowie 28 Trans*- und 8 Inter*-Personen. Die Studie ist nicht repräsentativ, wird aber von der ADS als exemplarisch für Erfahrungen von homo- und bisexuellen Lehrerinnen und Lehrern betrachtet.

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Yes, Down Under!!!

Bei dem Referendum per Briefwahl haben sich 61,6% für eine Ehe für alle in Australien ausgesprochen. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 80%. Eine Mehrheit gab es in allen Territorien des Landes. Das Ergebnis ist für den australischen Gesetzgeber nicht bindend, doch gilt es derzeit als sicher, dass sich in beiden Kammern, Senat und Repräsentantenhaus, eine Mehrheit finden wird. Premierminister Turnbull, selbst ein Befürworter der Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule, hat angekündigt, noch vor Weihnachten ein entsprechendes Gesetz durchsetzen zu wollen. (Mehr u.a. bei queer.de)

Märchenhafte Ernüchterung – Michael Cunninghams „Ein wilder Schwan“

„Die meisten von uns“, heißt es gleich zu Beginn von Michael Cunninghams Erzählungsband Ein wilder Schwan, „führen ihr Verderben recht zuverlässig selbst herbei.“ Man mag zwar von Seiten Dritter noch überlegen, ob durch Flüche und Beschwörungen nachgeholfen werden kann, aber eigentlich ist das längst obsolet. So heißt der einleitende Text nicht zufällig „Ent. Zaubern“, und er umreißt in gewisser Weise das Schreibspiel, das der Autor sich und den Lesern anhand einiger Beispiele aus dem (westlichen) Kanon von Märchen gönnt.

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Nachrichten von der Insel – Mayk Opiollas „Momentaufnahmen“

Es ist bereits der vierte Band der „Momentaufnahmen“, den Autor und Bloggerkollege Mayk D. Opiolla nun veröffentlicht hat. Die Kulisse der – wie der Klappentext es formuliert – „kurzen, tagebuchartigen Erzählungen“ bildet die Insel Langeoog. Ein herrlicher Flecken Natur, dem, wie dem Ich-Erzähler selbst, Widrigkeiten nicht erspart bleiben und der auf seine Art zum „Mikrokosmos“ wird, „in dem alles Einzug hält, was einem auch anderswo das Leben verleidet: Wie im Großen, so auch im Kleinen“. Davon abgesehen: Über weite Strecken sind die „Momentaufnahmen“ eine liebevolle Hommage an die Insel. Zugleich aber sind sie – der aktuelle Band wie die vorangegangenen drei Bände – Erlebnisse und Wahrnehmungen des dort lebenden Erzählers im Laufe eines Jahres, Suchbewegungen nach Heimat, nach Liebe, nach einem Partner, nach Sinn, also all dem, was auch den Großstädter umtreiben kann. Der aber bräuchte, um es zuzugeben, erst einmal jene Distanz, die der Erzähler der „Momentaufnahmen“ quasi alltäglich hat.

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Der Woof zum Samstag: Finlay Wilson

Aus rein sachlichen Gründen interessiere ich mich für zeitgenössisches Yoga … das eben erschienene Büchlein von Finlay Wilson weiß dabei auch ästhetisch zu beeindrucken und entlockte uns einen freudigen Woof!

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Herbstgedanken (im Kreuz & Queer-Blog)

… über das eigene Leuchten, die eigene Vergänglichkeit, über Wechsel und Veränderung nachdenken. Sich nicht schämen für Einsamkeit. Sich nicht schämen für körperliche Sinnlichkeit und die Lust, sie mit anderen zu teilen …

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Ägypten: Verhaftungen wegen Regenbogenflagge bei Mashrou‘ Leila Konzert

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind bei einem Konzert der Band Mashrou‘ Leila sieben Konzertbesucher verhaftet worden, weil sie eine Regenbogenflagge geschwenkt haben. Die Anklage gegen sie lautet auf Verbreitung von Unmoral. Der Verband der Musiker hat sich für ein Auftrittsverbot der Band in Ägypten ausgesprochen. Chef Reza Ragab sagte in einem TV-Interview, man sei gegen schwule Kunst. Diese sei moralisch verkommen.

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Bären-Community

Der Samstag anderswo

Kreuz-und-queer-Blog

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