Archive for the 'Transgender' Category

IDAHOBIT 2020

Die Szene wird es künftig nur noch für wenige geben

Corona ist durch, weil es die Wirtschaft so will. Mit den ersten Öffnungen von Einzelhandel und Hotelbetrieben ist der Damm der Eindämmung gebrochen. Auch die Infrastruktur für Lesben und Schwule wird sich aufrappeln und „irgendwie“ wieder öffnen. Aktivisten streiten zwar noch um die richtige Form des CSD, Idealisten malen sich noch aus, dass wir ganz toll was gelernt haben und jetzt aber wirklich, wirklich zusammenstehen und uns füreinander interessieren, aber das kann man sich vielleicht schon wieder in die Haare schmieren, die ab sofort wieder vom schwulen Friseur des Vertrauens geschnitten werden und nicht mehr vom Lebenspartner. Von all den hehren Utopien und dem guten Gefühl, dass manche mit wirklich engagierten und voller Optimismus produzierten Online-Events verbreitet haben, wird in der Realität wenig übrigbleiben. Das, was an realer Infrastruktur überlebt, wird künftig nur noch einer begrenzten Zahl von queeren Menschen offenstehen. Was bislang immer gern verschwiegen wurde (genau: ein Tabuthema!), wird nun deutlich und schroffer zutage treten: Die queere Szene ist eine Zwei-Klassen-Welt.

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Spenden sind freiwillig

Die Community, d.h. viele Einzelpersonen und viele ihrer Institutionen, ist in finanzieller Not. Die Beschränkungen in unserem Leben durch die Corona-Pandemie sind massiv, Einnahmequellen sind quasi über Nacht weggebrochen. Und schnell geschaffene Online-Angebote können dies nur dürftig kompensieren.

Es ist einfach nur klasse, wenn in dieser Situation die einen den anderen, wir uns gegenseitig helfen!

ABER …

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Der Woof zum Samstag: „True Colours“ LGBTQ+ Community Project

16 Künstler*innen der LGBTQ-Community haben sich für ein Cover von Cyndi Laupers „True Colours“ zusammengetan. In diesen unruhigen Zeiten der Corona-Pandemie wollen sie Menschen weltweit Mut zu machen, für sich und andere zu sorgen und sich gegenseitig zu unterstützen – auch wenn die Ausgangsbeschränkungen und/oder eine Erkrankung uns derzeit räumlich voneinander trennen.

Die Künstler*innen nahmen eine je eigene Version des Songs bei sich zuhause auf. Die Aufnahmen wurden dann zusammengefügt. Mit dabei sind Liedermacher Tom Goss, der Kabarettist Dave the Bear, der Trans-Aktivist Mzz Kimberly, der britische Got-Talent-Sänger Rob King,  Country-Sänger Patrick Masse, Gitarrist Randy Willcox sowie „guitar lady“ Mrs Smith, Graham J, Miles Elliot, Owen Gilhooly, Jason Thorpe, Felix Over, Lady Lola Lockdown, Syd Carter West, Chris Hibbert und nicht zuletzt der britische Sänger Paul Middleton, der die Zusammenarbeit geleitet hat.

„Das Ziel dieses Projekts war es“, so Paul Middleton, „unsere Gemeinschaft wissen zu lassen, dass wir dies gemeinsam durchstehen. Wo immer du bist, du kannst etwas bewirken: Pass auf dich auf (Stay safe!) und passt aufeinander auf.“


Link zum Video bei YouTube

„Zuversichtlich, dass es weitergeht“ Spendenaktion fürs Waldschlösschen erfolgreich

„Ich bin jetzt zuversichtlich, dass es im Waldschlösschen weitergeht“, sagt Ulli Klaum, Leiter der Akademie Waldschlösschen, als Reaktion auf die vor wenigen Tagen gestartete Spendenaktion. Rainer Marbach vom Vorstand der Stiftung, die das Tagungshaus trägt, zeigte sich in einem Dankes-Video „ermutigt durch den Rückhalt der Comunity in der Krise“.

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Akademie Waldschlösschen braucht Unterstützung

Auch die Akademie Waldschlösschen nahe Göttingen gerät durch die Corona-Pandemie in Not. Heute wurde ein Spendenaufruf gestartet. „Durch nicht stattfindende Seminare brechen uns die Einnahmen aus Teilnahmebeiträgen sowie aus dem Hotel-Bereich weg“, heißt es auf der Internetseite. Konkret geht es um die Summe von 74.000 € für die nächsten zwei Monate, um die Existenz zu sichern. In einem Video auf YouTube erklärt Rainer Marbach vom Vorstand der gemeinnützigen Stiftung die Situation.

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Die Angst vor der Urangst: Wie die Corona-Pandemie unser „Anderssein“ herausfordern kann

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen auf vielen Ebenen – körperlich wie mental, individuell wie für unser Gemeinwesen – eine Herausforderung. Es wird zu „sozialer Distanz“ aufgerufen, gemeint ist aber „räumliche Distanz in der Öffentlichkeit“. Um eine Verbreitung der Infektion zu verlangsamen, müssen wir aktuell genug Raum zwischen uns lassen. Das heißt aber nicht, dass wir die Sorge füreinander, das Soziale einstellen müssen.

Gleichwohl: Die Flut der Meldungen über Isolation, Selbstisolation, Quarantäne, Ausgangssperre ist dazu angetan, bei queeren Menschen, bei Homo- und Transsexuellen negative Emotionen zu verstärken oder wachzurufen, weil diese Begrifflichkeiten an existenzielle Bedingungen unseres Selbst, an grundlegende Urängste rühren.

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#Pride2020

Neue IWWIT/DAH-Broschüre: „Schwul. Trans*. Teil der Szene“

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