Archive for the 'Schwule Geschichte' Category

„Love is Love“: Anthologie in Erinnerung an Orlando-Attentat für Comic-Preis nominiert

Die Comic-Anthologie „Love is Love“ in Erinnerung an die Opfer des Massakers im Puls-Club in Orlando ist für den Will Eisner Award 2017 in der Kategorie Beste Anthologie nominiert.

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„Die nie vergessene Angst …“ – Didier Eribons Buch „Rückkehr nach Reims“ über Herkunft und Homosexualität

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Über Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ sind schon so viele lobende Rezensionen geschrieben worden, dass sich eine weitere fast erübrigt. Das Buch nicht im Samstag-Blog zu besprechen, wäre allerdings ein echtes Versäumnis. Es hat mich sehr beeindruckt – sowohl auf einer persönlichen Ebene als auch hinsichtlich seiner politisch-sozialen Dimension. „Rückkehr nach Reims“ ist einerseits Autobiografie und zugleich Essay und Studie über den Zusammenhang von Herkunft, Homosexualität und aktueller neokonservativer Wende in Frankreich …

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Zum Tag des Mauerbaus

MauernachzeichnungZum Thema 55. Jahrestag des Mauerbaus ein kursorischer Rückblick DDR / Homosexualität / Kirche: Günter Litfin zähle zu den ersten Todesopfern der Grenze. Die DDR-Presse denunzierte ihn damals als schwulen Stricher.
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Kurator Frank Wagner gestorben

Im Alter von 57 Jahren ist gestern der Kurator Frank Wagner gestorben. Ende 1988 organisierte er in Berlin „Vollbild Aids“, die erste Ausstellung zum Thema Aids und Kunst in Europa. Immer wieder thematisierte er den Umgang mit Krankheit und Tod. Im Rahmen seiner Tätigkeit für die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) initiierte er die Reihe „Unterbrochene Karrieren“, die KünstlerInnen porträtierte, deren Schaffen frühzeitig durch eine Krebserkrankung oder die Folgen von Aids beendet wurde. Weiterlesen ‚Kurator Frank Wagner gestorben‘

Wer zerstört wen? Die Ausstellung „Ken. To be destroyed“ im Schwulen Museum*

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Ginge es in „Ken. To be destroyed“ hauptsächlich um die Geschichte des transsexuellen Onkels in den 1950er- und 1960er-Jahren, man könnte sich die Ausstellung sparen und statt dessen einen biografischen Abriss lesen. Tatsächlich geht es aber darum, was die Künstlerin mit dem historischen Material heute macht. Das ist alles andere als unproblematisch – und darum gut fürs Schwule Museum*.

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Community als Heimat und Aufgabe – Rezension zu Ariane Rüdigers Interviewsammlung „Es gibt noch viel zu tun …“

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Nicht, dass es den Rückzug Volker Becks gebraucht hätte, um das Buch „Es gibt noch so viel zu tun …“ von Ariane Rüdiger empfehlenswert zu machen. Doch wo plötzlich die Frage im Raum steht, wie es um die politische Nachfolge eines so maßgeblichen Vorkämpfers für die Rechte von Schwulen, Lesben und Trans*-Personen bestellt ist, erweist sich die im Querverlag erschienene Sammlung von 36 Interviews mit Macherinnen und Machern der LGBTIQ-Bewegung als idealer Fundus für eine Bestandsaufnahme: Was war, was ist, was wird aus der Community?

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Lederszene-Tanztheater oder: Rumgehopse ist nicht geil

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Das Video „Folsom Street“ will den Mythos der vitalen, vielfältigen Leder- und Fetisch-Szene bewahren. Und zugleich ein bisschen gegen die Gentrifizierung in San Francisco sein. Ein Hingucker im Hochglanz-Retro-Stil – aber ist es auch überzeugend?

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