Archive for the 'Musik' Category

Unterwerfung – eine Glosse anlässlich der in Zeiten der Bedrängnis wiederkehrenden Madonnen-Verehrung

Was wäre die Geschichte der Schwulen ohne die Schwulenmutti, jenes verständnisvolle Wesen, dass den von seiner leiblichen Familie verstoßenen Homosexuellen an ihre Brust nimmt und tröstet. Wenn man bedenkt, von welch zentraler Bedeutung diese Figur ist, erstaunt, dass ihr bislang in keinem schwulen Kiez je ein Denkmal gesetzt wurde.

In Zeiten der globalen Einheitskultur haben Mega-Stars die Funktion der Schwulenmutti übernommen …

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Der Woof zum Samstag – Hugo Barriol

Der 29-jährige Franzose Hugo Barriol begann als Straßenmusiker, wurde für seine Auftritte sogar mit einem Preis ausgezeichnet und hat jetzt mit „Yellow“ sein erstes Album vorgelegt. Das obige Foto stammt aus dem Clip zu „Oh My“ (Link zu YouTube). In einer Ankündigung heißt es, in den Songs von bei Hugo Barriol mischten sich „majestätische Streichinstrumente mit dem holzigen Klang der Folk-Gitarre und seiner warmen, bauchigen Stimme“. Bei uns gesellt sich noch das bärig-bärtige Aussehen als Plus dazu. Und der Videoclip zu „Million Years“ (Link zu YouTube) beschert uns einen flüchtigen Kuss zweier junger Männer – nebst Hugo Barriol im Wasser!

Mehr zu Hugo Barriol via Facebook oder Twitter. Seine Musik findet man zum Download/Streamen in den gängigen Stores, Streamingdiensten. Auf Hugo Barriol aufmerksam gemacht hat uns „Yeah Bear“ bei Facebook.

Zu sexy um homophob zu sein?

Zunächst die Entwarnung: Sänger Andreas Gabalier ist nicht homophob. Wer wüsste das besser als er selbst, und darum hat er es dem Wiener „Kurier“ für den heutigen Samstag so diktiert:

„Ich bin weder homophob noch frauenfeindlich und auch nicht rechtspopulistisch unterwegs.“

Mit diesem Wissen sei auf einen Beitrag auf „Zeit Online“ verwiesen. Jens Balzer geht in „Ein Hallihallo mit eisernem Kreuz“ der Kritik an dem Schlagersänger nach und kommt zu dem Fazit: „In politischer wie in sexualästhetischer Hinsicht ist das Schaffen von Andreas Gabalier also konsistent ambivalent.“

Es gibt eine Stelle im Artikel, die mich irritiert:

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Der Woof zum Samstag – Big Dipper: „Lookin“

Autowaschen ist so ziemlich das heterosexuellste, was man sich vorstellen kann. Und der Wunsch, dass einem ein nackter Hingucker (gleich ob weiblich oder männlich) die Motorhaube kräftig einschäumt, ist übergreifend sexuell eine der lausigsten Fantasien. Augen zu und durch – und den Bauch kräftig dabei in Wallung gebracht. Big Dipper macht’s vor: Der Sommer kann mit CSD-Parade, Grillparty und – wer’s mag – auch mit Autowaschen im Rudel kommen. „Lookin“ liefert die hüpfenden Beats dazu und macht den Musiker aus Chicago bereits zum dritten Mal zum Woof zum Samstag. Hier der Link zum Videoclip:

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Ägypten: Verhaftungen wegen Regenbogenflagge bei Mashrou‘ Leila Konzert

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind bei einem Konzert der Band Mashrou‘ Leila sieben Konzertbesucher verhaftet worden, weil sie eine Regenbogenflagge geschwenkt haben. Die Anklage gegen sie lautet auf Verbreitung von Unmoral. Der Verband der Musiker hat sich für ein Auftrittsverbot der Band in Ägypten ausgesprochen. Chef Reza Ragab sagte in einem TV-Interview, man sei gegen schwule Kunst. Diese sei moralisch verkommen.

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Battleworld ESC: Die Führer und der Weg

War Bushido eigentlich zu teuer? Immerhin ist er ja mit dem Integrations-Bambi geadelt, seine Platten laufen wie mit Geld geschmiert, er wäre also ideal für eine Botschaft fürs glückliche Miteinander. Bei der ARD, genauer: beim federführenden NDR, hat man sich aber für Xavier Naidoo als Deutschlands Vertreter beim ESC 2016 entschieden (und die Entscheidung revidiert, siehe Update am Ende des Textes!) Ist okay, zumal Xavier Naidoo besser singt als Bushido und eigentlich auch die schöneren Songs hat und von der Liebe und der Zerbrechlichkeit des menschlichen Miteinanders weiß. Leider meint der Sänger auch einige andere Dinge zu wissen, die er uns mitteilen muss.

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Lederszene-Tanztheater oder: Rumgehopse ist nicht geil

Folsom-Street_Filmstill

Das Video „Folsom Street“ will den Mythos der vitalen, vielfältigen Leder- und Fetisch-Szene bewahren. Und zugleich ein bisschen gegen die Gentrifizierung in San Francisco sein. Ein Hingucker im Hochglanz-Retro-Stil – aber ist es auch überzeugend?

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Crowdfunding-Projekt für einen schwulen Opernführer

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