Archive for the 'Literatur' Category

Lesung Holger Evang-Lorenz

„Eine reichhaltige Sammlung von Lyrik und Prosaminiaturen, die über den Tag hinausreichen. Sie spart nicht mit heftigen Momenten, einschneidenden (biografischen) Erlebnissen, drängenden Fragen und beunruhigenden Beobachtungen.“

Vor kurzem habe ich fürs „kreuz & queer“-Blog den Band „alles außer atem“ besprochen. Am Freitag, den 13. Oktober 2017 ist der Autor Holger Evang-Lorenz für eine Lesung (nebst musikalischer Begleitung) in Berlin, um 20 Uhr im Terzo Mondo, Grolmanstr. 28. Eintritt ist frei.

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„Die nie vergessene Angst …“ – Didier Eribons Buch „Rückkehr nach Reims“ über Herkunft und Homosexualität

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Über Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ sind schon so viele lobende Rezensionen geschrieben worden, dass sich eine weitere fast erübrigt. Das Buch nicht im Samstag-Blog zu besprechen, wäre allerdings ein echtes Versäumnis. Es hat mich sehr beeindruckt – sowohl auf einer persönlichen Ebene als auch hinsichtlich seiner politisch-sozialen Dimension. „Rückkehr nach Reims“ ist einerseits Autobiografie und zugleich Essay und Studie über den Zusammenhang von Herkunft, Homosexualität und aktueller neokonservativer Wende in Frankreich …

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In Einklang bringen – Rezension zu Livia Prülls autobiografischem Ratgeber „Trans* im Glück“

Buchcover_Trans-im-Glueck_160pxVon und über transsexuelle, transidente Menschen sind meist – und ja auch nicht grundlos – eher leidvolle Biografien zu lesen. Einen anderen Akzent setzt ein Anfang des Jahres erschienenes Buch der Trans*frau Livia Prüll. Schon der Titel „Trans* im Glück“ ist ein Hingucker. Die Unterzeile „Geschlechtsangleichung als Chance“ deutet darauf hin, dass hier jemand eine vollzogene und gelungene Angleichung wertgeschätzt wissen will. Zu oft dominiere der Preis, den Mann/Frau zahlen muss, die Geschichten, sagt Livia Prüll. Dabei könnten sich viele Trans*menschen im neuen Geschlecht freier entfalten.

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Community als Heimat und Aufgabe – Rezension zu Ariane Rüdigers Interviewsammlung „Es gibt noch viel zu tun …“

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Nicht, dass es den Rückzug Volker Becks gebraucht hätte, um das Buch „Es gibt noch so viel zu tun …“ von Ariane Rüdiger empfehlenswert zu machen. Doch wo plötzlich die Frage im Raum steht, wie es um die politische Nachfolge eines so maßgeblichen Vorkämpfers für die Rechte von Schwulen, Lesben und Trans*-Personen bestellt ist, erweist sich die im Querverlag erschienene Sammlung von 36 Interviews mit Macherinnen und Machern der LGBTIQ-Bewegung als idealer Fundus für eine Bestandsaufnahme: Was war, was ist, was wird aus der Community?

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Warum noch kein Text über die Ausstellung „SuperQueeroes“ auf dem Samstag-Blog zu lesen ist

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Infos via Internetseite des Schwulen Museums*

Lesung: Felix Haß – Angst ist stärker als der Tod

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Normalerweise liegen Leichen ja im Keller – und in gewisser Weise tun sie das auch in diesem Krimi -, aber zunächst liegt die Leiche im Lab.oratory, Berlins schwulem Mega-Darkroom. Zufall aber auch, dass in der Tatnacht Kommissar Steffen Lenz dort seine Runden drehte. Da allerdings noch in höchst privaten Dingen, während er tags darauf höchst amtlich ermitteln muss. „Angst ist stärker als der Tod“ (Querverlag, 12,90 €) ist ein Krimi, bei dem so manche Fantasie hart auf der Realität aufschlägt.
Drehbuchautor Felix Haß stellt sein Krimi-Debüt am Donnerstag, 8. Oktober 2015 um 20 Uhr im Bruno’s in Berlin-Schöneberg vor!

Vom Eise befreit – Michael Cunninghams Roman „Die Schneekönigin“

Deutschland steht vor seinem ersten frühlingshaften Wochenende – dazu liest sich der Titel des neuen Romans von Pulitzer-Preisträger Michael Cunningham wenig einladend: „Die Schneekönigin“. Wer sich dadurch vom Lesen abhalten lässt, verpasst aber eine wunderschöne Erzählung über Liebe und die Versuche, der immer währenden Gefahr ihrer Erstarrung zu entgehen …

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