Archive for the 'Leder' Category

Berlin fordert mehr Affenpocken-Impfstoff vom Bund

Könnte sich die Laxheit bei der Bekämpfung des Affenpockenvirus hierzulande auch dadurch erklären, dass aktuell hauptsächlich schwule und bisexuelle Männer betroffen sind (obwohl alle Menschen erkranken können) und dass die Furcht vor Stigmatisierung ein entschiedenes Handeln verzögert hat?

2.540 Fälle (Stand: 28.7.22) sind dem Robert Koch Institut (RKI) seit Mai gemeldet worden, darunter nur fünf Frauen. Berlin ist mit 1.277 Fällen (Stand: 26.7.22) das Epizentrum, in NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, sind es (Stand: 23.7.22) 448. Doch es fehlt an Impfstoff, zumindest in der Hauptstadt. Von den 18 an der Berliner „Impfkampagne“ beteiligten Schwerpunktpraxen erhielt jede gerade mal 300 Dosen des Impfstoffs, berichtet ein Arzt dem „rbb24“. Viel zu wenig, zumal pro Person 2 Impfungen – im Abstand von 28 Tagen – nötig sind.

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Berlin: Start der Impfungen gegen Affenpocken ab 11.7.

In Berlin soll ab nächster Woche (KW 28) mit dem Impfen gegen das Affenpockenvirus begonnen werden. Das teilte die zuständige Senatsverwaltung heute mit.

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Berlin: Gesundheitsamtsleiter spricht von Konsens, Impfstoff gegen Affenpocken vorerst nicht präventiv einzusetzen

Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch Institus (RKI; Stand: 15.6.2022) sind in Deutschland 263 Affenpockenfälle aus 11 Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,  Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) gemeldet. In Berlin (Stand: 14.6.2022) gibt es laut Gesundheitsverwaltung 168 laborbestätigte und 17 hospitalisierte Fälle.

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Impfung gegen Affenpocken u.a. für „Männer, die gleichgeschlechtliche sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnern haben“ empfohlen

Nachdem in Deutschland und anderen europäischen Ländern seit Mai vermehrt Fälle von Infektionen mit Affenpocken aufgetreten sind (siehe S.i.e.g.T. vom 21.5.22), hat die Ständige Impfkommission (STIKO) heute in einer Beschlussvorlage eine Empfehlung zur Impfung gegen Affenpocken für bestimmte Gruppen abgegeben.

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Die Lederszene muss einen Zufluchtsort bieten! Dirk Beckers „Die Lederszene“

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Dass die Leder- resp. die Fetisch-Szene nach wie vor nicht als selbstverständlicher Teil der Community zählt, dafür hat jüngst der CSD Bremen ein unschönes Beispiel gegeben. Unverändert müssen Männer, die sich als hypermaskulin inszenieren, oder Männer, die aus ihrer Vorliebe für einen Fetisch keinen Hehl machen, als Projektionsfläche für das Böse, das „Perverse“ einer ansonsten angepassten und sich „anständig“ gebenden LGBTQ-Community herhalten.

Die Lederszene von Autor Dirk Becker will diese als „Ort der Sehnsucht“ rekonstruieren und in ihren Potenzialen (neu) beleuchten. Sein kurzer Essay ist Teil einer neuen Reihe „in*sight/out*write“ des Querverlags, in der „Aspekte und Facetten, Möglichkeiten und Phänomen einer nicht-heteronormativen Gesellschaft“ thematisiert werden sollen.  

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Der CSD Bremen erklärt, dass wir ihn nicht verstanden haben … Und man versteht’s immer noch nicht

Nach der gestern aufgekommenen Debatte um die Ausgrenzung der Fetisch-Community durch den CSD Bremen wurde nun eine angekündigte Pressemitteilung veröffentlicht. Wer eine Entschuldigung gegenüber der Fetisch-Community erwartet hatte, dürfte enttäuscht sein.

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CSD Bremen grenzt die Fetisch-Community aus

In Bremen ist man gerade dabei, den Geist der Parade, die sich auf die Ereignisse in der Christopher Street im Juni 1969 bezieht, zu Grabe zu tragen. In den „Visionen und Grundsätzen“ verbieten die Organisatoren des diesjährigen CSD Bremen „Fetischdarstellungen“, weil sich diese nicht mit „Themen wie Asylrecht, Trans*Recht oder queere Krankenversorgung“ vertragen. Zudem sei es ein Problem, dass das Publikum nicht einwilligen könne, ob es Fetische sehen möchte oder nicht.

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