Archive for the 'Leder' Category

Der Woof zum Samstag: Good Vibes gegen Corona

Zwanzig Titel- resp. Scherpenträger der europäischen Fetischszene haben sich online zusammengetan, um mit gekonntem Hüftschwung – tja, der ist nicht nur den Drag Queens gegeben! – und Lip sync zu Andy Grammers „Honey I’m Good“ einige gute Vibes gegen Corona zu verbreiten. Stevio Blackhart, Mister Leather Europe 2020, und Hexy Joe, Italian Fetishman of the Year 2020, hatten die Idee zu diesem Projekt und u.a. Mister Bear Luxembourg 2020, Puppy Germany 2019 und Mister Rubber France 2019 schlossen sich an.


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„Better the devil you know“ – Aus der noch zu schreibenden Erzählung „Die Liebenden“

Das nahende Fetischtreffen warf seine Schatten voraus. Allerdings nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, in Gestalt von Lederkerlen, die durch ihre bullige Statur das Sonnenlicht blockiert hätten. Das Lokal, in dem wir nach der Veranstaltung noch etwas trinken und eine Kleinigkeit essen gehen wollten, hatte die Speisekarte umgestellt und für einen Zeitraum von zwei Wochen die Preise erhöht. Berlin in seiner zeitgenössischen Ausprägung und die Kehrseite von „Events“: Alle, auch die seit Jahren in der Stadt Lebenden wie die Stammkunden von Schwulenlokalen, werden zu Touristen, die sich abzocken lassen müssen. Ein Grund, warum diese Events niemals Heimat bieten werden. Ihr Safe Space hat seinen Preis und das einzige Versprechen, das er zu halten vermag, ist, dass man am Ende wieder vor die Tür und auf den Boden der Realität gesetzt wird.

Die dreiste Geschäftstüchtigkeit wurde aber von der Runde schnell wegrationalisiert. „Naja, das ist für die ja auch Mehrarbeit. Bestimmt müssen sie noch eine Kraft zusätzlich anstellen in der Zeit.“ Innerlich akzeptierten wir den Stiefel der Ökonomisierung, nicht so dagegen den Lederstiefel, der mit dem Verweis aufs Fetischtreffen ebenfalls evoziert worden war.

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Stuttgarter „Eagle“ vor dem Aus – Wie die Stadtpolitik der Grünen die Szene bedroht

Nachdem man im Mai im Stuttgarter „Eagle“ noch das 30-Jährige gefeiert hatte, bleiben mit dem Jahreswechsel die Türen dicht. Geplant war, nachdem die bisherigen Geschäftsführer Heinz und Jürgen in Ruhestand gegangen waren, die Bar „unter neuer Geschäftsleitung mit einem hochmotivierten Team und frischen Ideen“ weiterzuführen. Doch eine neue Gaststättenerlaubnis sei erst am Montag, den 30 Dezember mit einer langen Liste von Auflagen ausgestellt worden. Diese mache einen Weiterbetrieb „unmöglich“.

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„Ich bin“ … Zum Tod von Jerry Hermann

Diese Demütigung … diese tiefe Verletzung, durch die, die man liebt, nach deren Nähe man sich sehnt, die, um die man sich gekümmert hat, und nun … Ablehnung. Das Schweigen, das Sich-Zurückziehen, dieses entsetzliche Alleinsein … und dann, ganz leise, der Moment, wenn man die Stimme wiederfindet, der Moment, in dem man sich selbst vergewissert, der Moment der Selbstbehauptung, des Widerstandes … ein Anfang … zaghaft … schwankend … aber man richtet sich auf, die Stimme wird lauter, entschlossener. Nein, das ist nicht das Ende … es ist, was es ist: eine bittere Enttäuschung, aber es ist nicht das Ende. Nein, man wird sich nicht verstecken, nicht wieder, niemals wieder … alles andere geht nicht mehr … nur dies: zurück zum Leben, voller Trotz, Wut und Stolz zugleich, mit unbändiger Energie, die sich nach der Verachtung Bahn bricht: Ich bin, was ich bin, und ich muss mich dafür nicht entschuldigen, nicht rechtfertigen.

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„Came Here For“ – Aus der noch zu schreibenden Erzählung „Die Liebenden“

„I came here for love!“, dröhnt es mir aus den Boxen entgegen, als ich endlich am Rande der Tanzfläche stehe und mich mit der rechten Hand an der Bierflasche festhalte. Eine Basswelle von Vatergefühl rauscht mir durch den Körper, als ich die drei jungen Männer vor mir hopsen sehe, auf diese ihnen eigene Art, die ausdrückt, dass sie immer ganz bei sich sind und sei es auch nur für jene 90 Sekunden, bis der DJ schon wieder den nächsten Track hochzieht, damit niemand zu lange auf einer Spur bleiben respektive tanzen kann.

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Lederszene-Tanztheater oder: Rumgehopse ist nicht geil

Folsom-Street_Filmstill

Das Video „Folsom Street“ will den Mythos der vitalen, vielfältigen Leder- und Fetisch-Szene bewahren. Und zugleich ein bisschen gegen die Gentrifizierung in San Francisco sein. Ein Hingucker im Hochglanz-Retro-Stil – aber ist es auch überzeugend?

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Der Woof zum Samstag – Wim Beullens

DerWoofzumSamstag_Wim-Beullens

Der Belgier Wim Beullens begann schon mit 16 das Studium an einer Kunstschule in Brüssel, wechselte drei Jahre später an die Akademie in Antwerpen. In seinen (Bleistift-)Zeichnungen fallen besonders die ausdrucksstarken Charakterköpfe ins Auge – und natürlich eine Vorliebe fürs grob, maskulin-männliche …

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#Pride2020

Neue IWWIT/DAH-Broschüre: „Schwul. Trans*. Teil der Szene“

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