Archive for the 'Kunst' Category

„Marvin“ gewinnt den Queer Lion

„Marvin“ ist inspiriert von der auch hierzulande breit rezipierten Erzählung „Das Ende von Eddy“ von Édouard Louis. Erzählt wird im Film die Geschichte eines jungen Mannes, der in einem ländlichen Dorf in den Vogesen aufwächst, der zuhause missbraucht und in der Schule wegen seines Schwulseins gemeobbt wird. Marvin kann sich aus dieser Umgebung lösen. Er zieht nacht Paris, wo er unter anderem auf Isabelle Huppert trifft (gespielt von Isabelle Huppert selbst!). Dort kann er seine traumatischen Erfahrungen letztlich kreativ nützen, um ein Künstler zu werden.

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„Love is Love“: Anthologie in Erinnerung an Orlando-Attentat für Comic-Preis nominiert

Die Comic-Anthologie „Love is Love“ in Erinnerung an die Opfer des Massakers im Puls-Club in Orlando ist für den Will Eisner Award 2017 in der Kategorie Beste Anthologie nominiert.

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Ist das ein Comic oder kann das weg? Wieso LGBT*-Comics vor LGBT*-Aktivisten gerettet werden sollten

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Dass Comics den Charakter verderben und darum besser verbrannt, als Kindern und Jugendlichen zum Lesen gegeben werden, war bis in die sechziger Jahre hinein fester Bestandteil der Erziehung in anständigen Familien.

Mittlerweile haben sich solche Auffassungen ein wenig geändert und eine entspanntere Haltung gegenüber Comics hat sich durchgesetzt. Sogar in der schwulen Welt. Da darf inzwischen ein Ralf König Comics in einem großen Buchverlag publizieren und das Schwule Museum sogar eine Ausstellung über queere Comics machen.

Gleichwohl lässt es sich die Aktivisten-Gruppe Enough Is Enough nicht nehmen, in ihrem moralischen Rigorismus auch Comics einem Generalverdacht auszusetzen und schon mal die Frage zu stellen, ob wir Comics, die LGBT-Themen aufgreifen, brauchen. Konkret – und Anti-Amerikanismus ist ja immer populär! – geht es um einen für Dezember angekündigten Comic-Band der US-amerikanischen Verlage DC und IDW, der unter dem Titel „Love Is Love“ der Opfer und Betroffenen des Pulse-Massakers in Florida gedenken und Gelder für einen Spenden-Funds sammeln will. Herausgeber des Bandes, so auf queer.de zu lesen, ist Marc Andreyko, der als Autor die Abenteuer der lesbischen Batwoman verantwortet. Zu den Zeichnern zählt u.a. Phil Jimenez, einer der bekanntesten, für Major Companies wie DC tätigen, schwulen Zeichner und Autoren.

Aber genug ist halt nicht genug. Und so fragt Enough Is Enough via Facebook nach: „Eine Comic-Serie in Ehren der Orlando-Opfer. Brauchen wir solche Dinge? Oder ist es wichtiger, seine Traurigkeit und Verletzung zu zeigen und dann für eine Veränderung zu kämpfen?“

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Der Woof zum Samstag – Jo Ji

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Die Vorliebe des in Thailand geborenen Künstlers Jo Ji für Bären & Bärte ist augenfällig. Dabei sind die Illustrationen häufig bitter-süß, der durchtrainierten Männlichkeit haftet etwas Verletzliches an. Jo Jis Figuren haben Gefühle und dürfen sie auch zeigen. Der Künstler gibt übrigens offen zu, dass die Figuren auch seine eigenen Gefühle verkörpern. Es geht ihm darum – wie etwa im nachfolgenden Bild -, anderen zu zeigen, dass sie mit ihren Gefühlen und Sehnsüchten nicht alleine sind …

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Kurator Frank Wagner gestorben

Im Alter von 57 Jahren ist gestern der Kurator Frank Wagner gestorben. Ende 1988 organisierte er in Berlin „Vollbild Aids“, die erste Ausstellung zum Thema Aids und Kunst in Europa. Immer wieder thematisierte er den Umgang mit Krankheit und Tod. Im Rahmen seiner Tätigkeit für die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) initiierte er die Reihe „Unterbrochene Karrieren“, die KünstlerInnen porträtierte, deren Schaffen frühzeitig durch eine Krebserkrankung oder die Folgen von Aids beendet wurde. Weiterlesen ‚Kurator Frank Wagner gestorben‘

Wer zerstört wen? Die Ausstellung „Ken. To be destroyed“ im Schwulen Museum*

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Ginge es in „Ken. To be destroyed“ hauptsächlich um die Geschichte des transsexuellen Onkels in den 1950er- und 1960er-Jahren, man könnte sich die Ausstellung sparen und statt dessen einen biografischen Abriss lesen. Tatsächlich geht es aber darum, was die Künstlerin mit dem historischen Material heute macht. Das ist alles andere als unproblematisch – und darum gut fürs Schwule Museum*.

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Warum noch kein Text über die Ausstellung „SuperQueeroes“ auf dem Samstag-Blog zu lesen ist

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Infos via Internetseite des Schwulen Museums*


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