Archive for the 'HIV/Aids' Category

„Zuversichtlich, dass es weitergeht“ Spendenaktion fürs Waldschlösschen erfolgreich

„Ich bin jetzt zuversichtlich, dass es im Waldschlösschen weitergeht“, sagt Ulli Klaum, Leiter der Akademie Waldschlösschen, als Reaktion auf die vor wenigen Tagen gestartete Spendenaktion. Rainer Marbach vom Vorstand der Stiftung, die das Tagungshaus trägt, zeigte sich in einem Dankes-Video „ermutigt durch den Rückhalt der Comunity in der Krise“.

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Die Angst vor der Urangst: Wie die Corona-Pandemie unser „Anderssein“ herausfordern kann

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen auf vielen Ebenen – körperlich wie mental, individuell wie für unser Gemeinwesen – eine Herausforderung. Es wird zu „sozialer Distanz“ aufgerufen, gemeint ist aber „räumliche Distanz in der Öffentlichkeit“. Um eine Verbreitung der Infektion zu verlangsamen, müssen wir aktuell genug Raum zwischen uns lassen. Das heißt aber nicht, dass wir die Sorge füreinander, das Soziale einstellen müssen.

Gleichwohl: Die Flut der Meldungen über Isolation, Selbstisolation, Quarantäne, Ausgangssperre ist dazu angetan, bei queeren Menschen, bei Homo- und Transsexuellen negative Emotionen zu verstärken oder wachzurufen, weil diese Begrifflichkeiten an existenzielle Bedingungen unseres Selbst, an grundlegende Urängste rühren.

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KIRCHE positHIV: Abschied nach 26 Jahren

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Stuttgarter „Eagle“ vor dem Aus – Wie die Stadtpolitik der Grünen die Szene bedroht

Nachdem man im Mai im Stuttgarter „Eagle“ noch das 30-Jährige gefeiert hatte, bleiben mit dem Jahreswechsel die Türen dicht. Geplant war, nachdem die bisherigen Geschäftsführer Heinz und Jürgen in Ruhestand gegangen waren, die Bar „unter neuer Geschäftsleitung mit einem hochmotivierten Team und frischen Ideen“ weiterzuführen. Doch eine neue Gaststättenerlaubnis sei erst am Montag, den 30 Dezember mit einer langen Liste von Auflagen ausgestellt worden. Diese mache einen Weiterbetrieb „unmöglich“.

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„Ich bin“ … Zum Tod von Jerry Hermann

Diese Demütigung … diese tiefe Verletzung, durch die, die man liebt, nach deren Nähe man sich sehnt, die, um die man sich gekümmert hat, und nun … Ablehnung. Das Schweigen, das Sich-Zurückziehen, dieses entsetzliche Alleinsein … und dann, ganz leise, der Moment, wenn man die Stimme wiederfindet, der Moment, in dem man sich selbst vergewissert, der Moment der Selbstbehauptung, des Widerstandes … ein Anfang … zaghaft … schwankend … aber man richtet sich auf, die Stimme wird lauter, entschlossener. Nein, das ist nicht das Ende … es ist, was es ist: eine bittere Enttäuschung, aber es ist nicht das Ende. Nein, man wird sich nicht verstecken, nicht wieder, niemals wieder … alles andere geht nicht mehr … nur dies: zurück zum Leben, voller Trotz, Wut und Stolz zugleich, mit unbändiger Energie, die sich nach der Verachtung Bahn bricht: Ich bin, was ich bin, und ich muss mich dafür nicht entschuldigen, nicht rechtfertigen.

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Tabu Einsamkeit: Wo der queere Aktivismus gerne wegschaut

Es ist bezeichnend, dass Einsamkeit in Deutschland vor allem als Kostenfaktor zum Thema wird. Noch bezeichnender ist, dass ein Thema wie Einsamkeit in der schwulen Welt überhaupt nicht vorkommt. In den queeren Medien gibt es nur eine Weise, Community zu betrachten, und das ist eine politische. Identitätsdebatten, Kampf gegen Diskriminierung und Forderungen nach politischen Bündnissen gegen Rassismus, Sexismus etc. überlagern alles. Selbst dort, wo es um ein so wichtiges Thema wie das Leben von Homo-/Transsexuellen im Alter geht, wird der Fokus auf einige wenige Wohnprojekte und – typisch Berlin! – den Kampf Schwule gegen Lesben gerichtet. Es müssen erst alte Grabenkämpfe ausgefochten werden, bevor dringend erforderliches gemeinsames Handeln möglich scheint. Zudem wird die Dimension des Themas wie des Problems völlig verkannt. Einige Leuchttürme, in die letztlich wenige Homosexuelle einziehen können, werden den Bedarf der kommenden Jahre und Jahrzehnte kaum decken.

So wie die Community und ihre politischen Verbände beim Thema Alter versagen bzw. sich im gehobenen Wegschauen üben, werden soziale Themen generell missachtet, gelten als Tabu.

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Ist „Weniger“ wirklich mehr? Andrew Sean Greers Roman „Mister Weniger“

Um es vorneweg zu sagen: Das grandiose Werk, der „Roman des Jahres“, zu dem manche „Mister Weniger“ hochjazzen, ist der mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Roman des amerikanischen Autors Andrew Sean Greer nicht. Wer mit etwas weniger (sic!) auskommt, der darf sich auf einen schönen, lesbaren und überaus witzigen Roman freuen.

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#Pride2020

Neue IWWIT/DAH-Broschüre: „Schwul. Trans*. Teil der Szene“

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