Archive for the 'gay life' Category

Jahresprogramm 2023 der Akademie Waldschlösschen erschienen

Waldschlösschen Programm 2023Wenn derzeit die ARD ihre Themenwoche unter das Motto „Wir gesucht – Was hält uns zusammen?“ stellt, dann wäre eine Antwort für die queere Community seit Jahren im Waldschlösschen in Reinhausen bei Göttingen zu finden. Das Tagungshaus hat in seiner 42-jährigen Geschichte nicht nur viele Projekte angestoßen, Entwicklungen begleitet, sondern sich gerade in unruhigen Zeiten als Fels in der Brandung erwiesen, der auch Zuflucht war und Kraft für kommende Herausforderungen schöpfen ließ. Grundlage ist ein ganzheitlicher Blick auf Körper, Kopf und Psyche/Seele, auf die vielen Facetten des queeren Lebens.

Nun ist das Jahresprogramm für 2023 erschienen. Gebündelt wurde die Vielzahl der Veranstaltungen in vier Gruppen: Gesellschaftliches Engagement/Selbsthilfe – Lebensgestaltung/Gesundheit – Wissenschaft/Kunst – Weiterbildung im beruflichen Kontext. Von Wandern bis Meditation, von Chorwochenende, Fotoworkshop bis Tanzkurs, vom Treffen schwuler Lehrer bis zu Themen „Antiziganismus und Queer“ oder „kritische Männlichkeit“ reicht das Spektrum. Seminare wenden sich an den „gemeinen Homosexuellen“, daneben gibt es Angebote für spezielle Gruppen der Community, junge Queers ebenso wie ältere Schwule, für Lesben, HIV-Positive, für Trans*.

Das Programm für 2023 lässt sich über die Internetseite der Akademie Waldschlösschen als PDF herunterladen oder kostenlos in gedruckter Form über das Kontaktformular bestellen oder online in der Jahresübersicht durchstöbern. Wer sich erst einmal ein Bild vom Waldschlösschen machen will, findet alle Infos auf der Website der Akademie.

München: Vortrag im SUB zum Thema „Gaslighting – Männer* manipulieren“

RobertWeinelt„Das hast du so nie gesagt!“ / „Du hörst dich verrückt an, das weißt du schon?“ / „Das Problem bin ganz sicher nicht ich. Fang mal bei dir selbst an!“
Solche Sprüche müssen sich Menschen anhören, bevor sie anfangen, an ihrem Verstand zu zweifeln. Das ist „Gaslighting“, eine Form psychischer Gewalt, bei dem die Opfer mit Lügen und Einschüchterungstaktiken manipuliert werden. Und Gaslighting findet sich natürlich auch in queeren Beziehungen. 

Der Vortrag des Sozialpädagogen Robert Weinelt (Foto / privat) am Dienstag, 8. November 2022, ab 19.30 Uhr im Münchner SUB, Müllerstr. 14, geht auf das Phänomen „Gaslightning“ ein, stellt Bezüge zur toxischen Männlichkeit her und gibt Hinweise, was dagegen getan werden kann.

Auch dieser neue Vortrag im Rahmen der Männer*Akademie, der Vortragsreihe rund um das Thema Männer*-Gesundheit im Schwulen Kommunikationsund Kulturzentrum SUB in München, kann ohne Anmeldung und kostenfrei besucht werden. Zudem wird die Veranstaltung auf Facebook gestreamt. Weitere Infos auf der Internetseite vom SUB.

Sicher in Katar!

Vermutlich wird der große Ansturm von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen auf Tickets und Flüge zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ausbleiben, selbst jetzt, da die für Sport zuständige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) das Terrain sondiert und für sicher befunden hat. Guten Gewissens könne sie Homosexuellen die Reise ins Emirat Katar empfehlen. Der Premierminister des arabischen Staates, Scheich Chalid bin Chalifa bin Abd al-Aziz Al Thani, habe ihr persönlich – hinter verschlossenen Türen, ohne dass Presse zugegen war – Sicherheitsgarantien gegeben, dass sich Fußball-Fans frei und ohne Angst bewegen könnten, und dies ganz unabhängig von ihrer Orientierung in sexuellen wie religiösen Angelegenheiten.

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Zahl der „Affenpocken“-Neuinfektionen leicht rückläufig

Seit Anfang August ist die Zahl der wöchentlich gemeldeten „Affenpocken/MPX“-Fälle in Deutschland „leicht rückläufig“. Das meldet das Robert Koch Institut (RKI) in seinem Bericht vom gestrigen Freitag. Allerdings: „Dieser Gesamttrend ergibt sich aber aus einzelnen lokalen Trends, die durchaus noch unterschiedlich verlaufen. Daher muss abgewartet werden, ob sich der Rückgang der Fallzahlen weiter fortsetzt.“

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Dunkelheit – Wird sich durch Sparmaßnahmen auch das queere Nacht-Leben ändern?

StraßenaterneUm Energie zu sparen, wird in vielen Städten derzeit damit begonnen, nächtliche Beleuchtungen abzuschalten. Was heißt das für die queere Szene, die sich ja zu einem wesentlichen Teil über das Nachtleben definiert? Künftig mehr Kaffee und Kuchen am Nachmittag anstatt Kneipenbier nachts um drei? Wie steht es um die Sicherheit? Bedeuten dunklere Wege mehr Überfälle auf Lesben, Schwule, Trans*Personen? Könnten die notwendigen Sparmaßnahmen zu verändertem Verhalten führen, durchaus auch in einem positiven Sinne?

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Verbundenheit! „Aids als kollektives Trauma“ von Patrick Henze-Lindhorst betrachtet schwule Geschichte(n) und berührt zentrale Fragen von heute

Cover_AidsalskollektivesTraumaWas ist es, das die schwule Welt zusammenhält? Das war die Ausgangsfrage für das Büchlein (und Blog-Namensgeber) „Samstag ist ein guter Tag zum Schwulsein“; dies auch vor dem Hintergrund des Gefühls einer schwindenden Diskriminierung und wachsenden Akzeptanz von LGBT durch die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft. Was vereint uns über eine geteilte sexuelle Orientierung hinaus, wenn „der äußere Feind“ abhandenkommt?**
Positive Antworten sind bis heute rar. Umso interessanter ist es, dass Patrick Henze-Lindhorst als Anlass für seinen im Querverlag erschienenen Essay „Aids als kollektives Trauma“ die Annahme formuliert, „dass es doch etwas Kollektives geben könnte, das ‚uns‘ Schwule verbindet“.

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New Yorks Werbekampagne gegen Floridas „Don’t say gay“-Gesetz

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