Archive for the 'Bären' Category

Yoga … und noch ein Coming-out

Diese Woche habe ich die Mitgliedschaft in einem einst schwulen, jetzt queeren Sportverein beantragt. Ein winzig kleiner, leicht zu übersehender Schritt für die Community, ein großer für mich. Nach einer langen Zeit des Rückzugs habe ich mich getraut, etwas auszuprobieren, es gut zu finden und den kühnen Plan zu entwickeln, dabei zu bleiben: Yoga. Noch spezieller: Yoga für queere Ältere, d.h. Menschen 50+.

50+ … Lange Zeit dachte ich, ich stehe über so einer albernen Jahresgrenzzahl.

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Der Woof zum Samstag – Beim Barte des ESC (Updated!)

Bart-technisch ist der ESC 2109 ein mageres Jahr. Vollbärte sind voll out und bestenfalls der 3-Tage-Bart scheint unter der Sonne Tel Avivs zu überdauern. Das ist eine traurige Entwicklung. Umso mehr ist der Kandidat Aserbaidschans: Chingiz Mustafayev zu loben. Zumal er recht unverhohlen seinen Körper und die Darstellung desselben zu genießen scheint. Wir verweisen an dieser Stelle gern auf seinen Instragram-Account. Und, ach ja, hier sein ESC-Beitrag „Truth“ via YouTube.

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Der Woof zum Samstag – Hugo Barriol

Der 29-jährige Franzose Hugo Barriol begann als Straßenmusiker, wurde für seine Auftritte sogar mit einem Preis ausgezeichnet und hat jetzt mit „Yellow“ sein erstes Album vorgelegt. Das obige Foto stammt aus dem Clip zu „Oh My“ (Link zu YouTube). In einer Ankündigung heißt es, in den Songs von bei Hugo Barriol mischten sich „majestätische Streichinstrumente mit dem holzigen Klang der Folk-Gitarre und seiner warmen, bauchigen Stimme“. Bei uns gesellt sich noch das bärig-bärtige Aussehen als Plus dazu. Und der Videoclip zu „Million Years“ (Link zu YouTube) beschert uns einen flüchtigen Kuss zweier junger Männer – nebst Hugo Barriol im Wasser!

Mehr zu Hugo Barriol via Facebook oder Twitter. Seine Musik findet man zum Download/Streamen in den gängigen Stores, Streamingdiensten. Auf Hugo Barriol aufmerksam gemacht hat uns „Yeah Bear“ bei Facebook.

Laguz – Aus der noch zu schreibenden Erzählung „Die Liebenden“

Freitagmorgen. Ich ziehe im Schwimmbad meine Bahnen. Am Beckenrand wird der Nachwuchs gerade von den Eltern abgerichtet: abtauchen und apportieren. Der Vater wirft einen schwarzen Ring ins Wasser, der Junge muss ihn dann vom Boden heraufholen und der Mama überreichen. Die übergibt ihn dann wieder ihrem Ehemann, damit er ihn erneut versenken kann.

Es sind nicht allzu viele Schwimmer im Becken, darunter auch das unvermeidliche Frauenpaar, das andächtig, Köpfchen in die Höh, nebeneinander vorwärts plantscht – und zwar in genau in einem solchen Abstand, dass man weder in der Lücke zwischen beiden durch-, noch problemlos um sie herumschwimmen kann. Alle anderen drehen scheinbar solo, jedenfalls ohne Gesprächspartner an der Seite, ihre Runden.

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Der (Retro-)Woof zum Samstag – Michael Sembello

Was war „Flashdance“ doch für ein Hetero-Film – so hetero, dass mir in jenen Tagen ganz entgangen sein muss, was für ein netter Bär hinter dem Soundtrack-Zuträger und Sänger Michel Sembello steckt: Bärtig, haarig, im schwarzen Unterhemd … das Internet bietet Gelegenheit, verpasste Schwärmerei nachzuholen, etwa bei dieser Aufzeichnung (via YouTube) von „Maniac“. In einer Rezension zu einem CD-Sampler mit Musik von Casablanca Records (Donna Summer, Village People) schrieb „The Advocate“: „Even pop fluff by Meco, Michael Sembello, and The Captain & Tennille seems homo-happy in this context.“ Fröhliche Musik für fröhliche Homos und für die Bären was Fröhliches fürs Auge. Schaut man sich übrigens den Video zu „Automatic Man“ (Link zu YouTube) an, dann ist ernsthaft zu erwägen, ob nicht Michael Sembello den besseren Zardoz anstatt Sean Connery abgegeben hätte …

Der Woof zum Samstag – Big Dipper: „Lookin“

Autowaschen ist so ziemlich das heterosexuellste, was man sich vorstellen kann. Und der Wunsch, dass einem ein nackter Hingucker (gleich ob weiblich oder männlich) die Motorhaube kräftig einschäumt, ist übergreifend sexuell eine der lausigsten Fantasien. Augen zu und durch – und den Bauch kräftig dabei in Wallung gebracht. Big Dipper macht’s vor: Der Sommer kann mit CSD-Parade, Grillparty und – wer’s mag – auch mit Autowaschen im Rudel kommen. „Lookin“ liefert die hüpfenden Beats dazu und macht den Musiker aus Chicago bereits zum dritten Mal zum Woof zum Samstag. Hier der Link zum Videoclip:

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Showdown – Thomas Mohrs Krimi „Mord beim ESC“

Das Finale vom Eurovision Song Contest steht bevor. Passend dazu die jüngste Veröffentlichung in der „Quer Criminal“-Reihe des Querverlags: Thomas Mohrs Kriminalroman „Anders ermittelt – Mord beim ESC“. Der Hamburger Kommissar Anders Lövgren, eigentlich ahnungslos in Sachen ESC, wird eher widerwillig hineingezogen in die Welt der Stars und Sternchen, der musikalischen Völkerverständigung, der vielfältigen Fan-Kultur.

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