Archive for the 'Aktuell' Category

Akademie Waldschlösschen braucht Unterstützung

Auch die Akademie Waldschlösschen nahe Göttingen gerät durch die Corona-Pandemie in Not. Heute wurde ein Spendenaufruf gestartet. „Durch nicht stattfindende Seminare brechen uns die Einnahmen aus Teilnahmebeiträgen sowie aus dem Hotel-Bereich weg“, heißt es auf der Internetseite. Konkret geht es um die Summe von 74.000 € für die nächsten zwei Monate, um die Existenz zu sichern. In einem Video auf YouTube erklärt Rainer Marbach vom Vorstand der gemeinnützigen Stiftung die Situation.

Weiterlesen ‚Akademie Waldschlösschen braucht Unterstützung‘

Die Angst vor der Urangst: Wie die Corona-Pandemie unser „Anderssein“ herausfordern kann

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen auf vielen Ebenen – körperlich wie mental, individuell wie für unser Gemeinwesen – eine Herausforderung. Es wird zu „sozialer Distanz“ aufgerufen, gemeint ist aber „räumliche Distanz in der Öffentlichkeit“. Um eine Verbreitung der Infektion zu verlangsamen, müssen wir aktuell genug Raum zwischen uns lassen. Das heißt aber nicht, dass wir die Sorge füreinander, das Soziale einstellen müssen.

Gleichwohl: Die Flut der Meldungen über Isolation, Selbstisolation, Quarantäne, Ausgangssperre ist dazu angetan, bei queeren Menschen, bei Homo- und Transsexuellen negative Emotionen zu verstärken oder wachzurufen, weil diese Begrifflichkeiten an existenzielle Bedingungen unseres Selbst, an grundlegende Urängste rühren.

Weiterlesen ‚Die Angst vor der Urangst: Wie die Corona-Pandemie unser „Anderssein“ herausfordern kann‘

Ein Virus geht um … und unsere Geschichte lehrt uns, worauf es jetzt ankommt

Die Corona-Pandemie trifft nun auch die queere Community in Deutschland mit voller Wucht. In Berlin denkt man über eine Absage oder Verschiebung des CSD nach, das Schwule Museum hat bis mindestens 19. April seine Türen geschlossen, die Schwulenberatung muss ihr Angebot einschränken. In Stuttgart bleiben im schwulen Buchladen Erlkönig die Kunden aus, das Lesbenfrühlingstreffen in Heidelberg wurde abgesagt. Ganz zu schweigen von den unzähligen kulturellen Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, die bundesweit abgesagt werden. Und nicht nur in der Hauptstadt wird inzwischen erwogen, Bars, Cafés und Clubs generell zu schließen. Auch das beliebte Städte-Hopping von Event zu Event bleibt nicht unberührt: Das „Große Bärengehege“ bei der Gaydelight auf dem Stuttgarter Frühlingsfest im Mai ist ebenso abgesagt wie die Veranstaltungen vom MLC auf dem Münchner Starkbierfest oder das Fetischtreffen zu Ostern in Berlin.

Sprung über den Teich:

Weiterlesen ‚Ein Virus geht um … und unsere Geschichte lehrt uns, worauf es jetzt ankommt‘

„Noch Fragen?“ Die Linke hofiert LGBT-feindliche Propaganda aus Russland

Die Partei Die Linke und auch die in ihr agierende (oder agitierende) Linke.Queer geben sich hierzulande gern als Kämpfer*innen für die Rechte und die Gleichstellung von Homo- und Transsexuellen. Mag sein. Mit Politikern wie Klaus Lederer hat man in Berlin auch eine engagierte schwule Persönlichkeit im Senat.

Doch genauso wahr ist, dass Die Linke eines der – hinsichtlich Demokratie und Menschenrechten – brutalsten Regime unterstützt: Russland unter Präsident Putin. Wie jetzt im „Spiegel“ nachzulesen ist, lud die Bundestagsfraktion der Linken Natalia Kovalevskaja von der Fakultät für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg zu einem Gespräch über die deutsch-russischen Beziehungen. Dabei wurde nicht nur die völkerrechtswidrige Annexion der Krim relativiert, sondern auch die LGBT-feindliche Politik Russlands verharmlost. Auf Nachfrage erklärte Natalia Kovalevskaja generös, dass Homosexualität in Russland nicht unter Strafe stehe. Was faktisch stimmt, auch wenn die Lebenswirklichkeit anders aussieht. Verboten sei nur Propaganda von Homosexualität und Pädophilie gegenüber Jugendlichen. Zitat:

Weiterlesen ‚„Noch Fragen?“ Die Linke hofiert LGBT-feindliche Propaganda aus Russland‘

KIRCHE positHIV: Abschied nach 26 Jahren

Weiterlesen ‚KIRCHE positHIV: Abschied nach 26 Jahren‘

„Die Terminologie des Schreibens hat weh getan“ Stuttgarts OB Kuhn entschuldigt sich

Da auch ich Stuttgarts OB Fritz Kuhn im Zusammenhang mit dem drohenden Aus für das „Eagle“ kritisiert habe und den Grünen Doppelmoral vorwerfe, sei der Korrektheit halber dies noch nachgetragen:

In einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt Stuttgart vom 7.1.2020 hat sich der Grünen-OB für den Umgang mit dem „Eagle“, speziell für eine Formulierung, von der schwulen Bar ginge eine „Gefahr für die Stittlichkeit“ aus, entschuldigt:

„Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatte am Rande einer Pressekonferenz betont, dass ‚Stuttgart eine weltoffene Stadt sei, in der auch Homosexuelle Treffpunkte finden. Die Terminologie des Schreibens hat weh getan, dafür möchte ich mich entschuldigen.‘ Die Fachämter würden zeitnah mit dem Betreiber sprechen.“

Es wurde ein Gespräch mit den Betreibern der Kneipe angekündigt. Die Suche nach einer Lösung war bereits am 5.1. vom Pressesprecher der Stadt in einer Twitter-Nachricht angedeutet worden. Man wird abwarten müssen, was genau geschehen wird.

Chance für das „Eagle“? Stadt Stuttgart reagiert auf Kritik

Das mögliche Aus der Stuttgarter Kneipe „Eagle“ durch Auflagen der Stadtverwaltung, in denen auch die „Sittlichkeit“ des Lokals als fragwürdig bezeichnet wird, hat ein großes Echo in den sozialen Medien und auch in der Presse gefunden. In die Empörung mischte sich – wie auch in meinem Artikel – Wut und Verärgerung über den Grünen-OB Fritz Kuhn bzw. die Grünen oder „die Politik“ als solches. Nun aber hat die Stadt Stuttgart mit einer Twitter-Nachricht auf die Situation reagiert:

Weiterlesen ‚Chance für das „Eagle“? Stadt Stuttgart reagiert auf Kritik‘


#Pride2020

Neue IWWIT/DAH-Broschüre: „Schwul. Trans*. Teil der Szene“

Der Samstag anderswo

Kreuz-und-queer-Blog

Archiv

Der Samstag empfiehlt