Früher war mehr Lichterkette? Schwuler OB spricht sich fürs Festhalten an Tradition aus

WeihnachtskugelnBeginnen wir den hoffentlich goldenen Oktober mit einer Nachricht, die die Weihnachtszeit betrifft. Denn über deren Strahlkraft wird angesichts der Energiekrise aktuell debattiert. Hohe Strompreise drängen viele Städte dazu, über den gewohnten Lichterglanz auf Märkten und Einkaufspassagen im Dezember nachzudenken.

Michael Ebling, schwuler Oberbürgermeister von Mainz, hat sich nun dafür ausgesprochen,

dass die Domstadt an einer weihnachtlichen Beleuchtung festhält. Wie der „Merkurist“ berichtet, gehört dies nebst Weihnachtsbaum für Ebling zur Tradition.

Eblings Kollege in Bielefeld, OB Pit Clausen, hatte dagegen bereits Ende August eher die düstere Seite betont: Solle Russland den Gashahn komplett zudrehen, zitiert ihn der „WDR“, könne er sich nicht vorstellen, dass große Events wie Weihnachtsmärkte stattfänden.

Angesichs steigender Strompreise wird auch von Umweltverbänden ein Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung sowohl in privaten Haushalten wie im Handel gefordert. Befürworter des festlichen Glanzes argumentieren, dass mit der Verwendung von LED-Lampen sowie Konzepten von verkürzten Einschaltzeiten bereits beim Stromverbrauch gespart würde.

Fragt sich, ob das Thema Energiesparen auch die queeren Weihnachtsmärkte in diesem Jahr einholen wird. (rh)


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