Herbstgedanken (im Kreuz & Queer-Blog)

… über das eigene Leuchten, die eigene Vergänglichkeit, über Wechsel und Veränderung nachdenken. Sich nicht schämen für Einsamkeit. Sich nicht schämen für körperliche Sinnlichkeit und die Lust, sie mit anderen zu teilen …

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5 Responses to “Herbstgedanken (im Kreuz & Queer-Blog)”


  1. 1 Geflügel mit Worten September 28, 2017 um 7:31 am

    Wunderschöner Text! Kreuz&Queer wird auch gleich abonniert. Danke!

  2. 2 Ralf Oktober 7, 2017 um 2:14 pm

    Ich fürchte, lieber Rainer, wenn Du ernsthaft annimmst, das lange Ringen um Gleichstellung habe mit der Eheöffnung ein Ende gefunden, verkennst Du den ganzen Umfang der Diskriminierung, die weit über das nun gefallene Eheverbot hinausgeht.

    • 3 RH Oktober 7, 2017 um 6:25 pm

      Naja, der von dir zitierte Satz wird im Text gefolgt von: „Doch mit der Bundestagswahl und der neuen Zusammensetzung unseres Parlamentes droht bereits neues gleichwohl altbekanntes Ungemach.“ etc. Und das spiele ich dann anhand der AfD exemplarisch durch.
      Ich finde aber tatsächlich – darum geht es allerdings nicht in dem ev.de-Text -, dass man mit der Eheöffnung auch mal über eine Neupositionierung und neue Forderungen bzw. Wege, gesellschaftlich aktiv zu werden, nachdenken könnte. jahrelang wollte man die Ehe – nun hat man sie und alles, was uns einfällt, ist zu sagen, naja, so toll ist das ja nicht.
      Ich habe ja nun einige Jahre auf diesem Blog über Diskriminierung geschrieben, insofern bin ich doch erstaunt, wie schnell man verdächtigt wird, ein Naivling zu sein.
      PS: Noch zu den „Herbstgedanken“ – es geht ja darum, sich, der Jahreszeit entsprechend, einerseits zurückzuziehen, sich aber für das Kommende zu wappnen. Das ist natürlich ein zyklischer (darum auch spiritueller) Gedanke, der dem Denken einer ständigen Mobilisierung, wie es die gesellschaftliche Norm, evtl. die Situation, erzwingt, zuwiderläuft.

  3. 4 Ralf Oktober 8, 2017 um 10:31 am

    Nee nee. So toll ist das schon. Gleich am 2. Oktober vormittags haben mein Mann und ich geheiratet (sog. Umwandlung der Lebenspartnerschaft). Nach 30 Jahren 7 Monaten und 6 Tagen Zusammenleben. Rechtlich bleiben jetzt aus meiner Sicht noch die Aufnahme in den Art. 3 II GG und der Abbau der Kirchenprivilegien im AGG sowie die lesbische Baustelle im Adoptionsrecht, die ich immer noch nicht ganz verstanden habe, aber wohl doch da ist 🙂

    Mindestens so wichtig, wenn nicht noch wichtiger, sind die Schulaufklärung und der Kampf gegen die öffentliche Akzeptanz von Hass und Hetze als Ausdruck von Meinungs- und Religionsfreiheit. Auch auf internationalem Parkett bleibt noch viel zu tun, innerhalb wie außerhalb der EU.


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