Stell dir vor … es ist einfach nur eine dumme Werbung?

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Homophob oder nur Werbung?

Erst einmal vielen Dank an die Leute von „queer.de“ – ohne ihr heutiges „Bild des Tages“ wüsste ich als Haupt-stadtbewohner gar nicht, dass ich von einer mysteriösen Plakatkampagne ins Grübeln gebracht worden bin. Damit ich nicht so lange grübeln muss, wird mir auch gleich erklärt, dass hinter „Imagine Berlin Without Gays“ und analogen Werbungen in London, Madrid und dem globalen Motiv „Imagine a World Without Gays …“ irgendwie das Israelische Tourismusministerium steckt und es irgendwas mit dem CSD/Pride in Tel Aviv zu tun hat. Puh, Glück gehabt. Dabei dachte man schon, …

es handele sich bei diesem flachen Werbegag um eine schmissige Kampagne von wie auch immer gesinnten Beschützern der „traditionellen“ Lebensformen und das drohende „Coming Soon!“ in der Unterzeile wäre die homophobe Androhung des Vollzugs. Aber was ist heute schon homophob? Werbung sowieso nie! Und wenn dann doch mal aus Versehen, dann ist die Begründung nicht weit, man habe zum Nachdenken und zur Diskussion anregen wollen! Man denkt ja so selten heutzutage, konsumieren tut man auch nie genug. Und der wirkliche undenkbare Ernstfall wäre ja nur eine Welt ohne Werbung. So freut sich das LGBT-Marketing Israels, wenn Schwule und Lesben sich durch provozierende Werbung zum Israel-Besuch provoziert fühlen. Also: In Berlin, London, Madrid aufregen … entspannen und sich den Po bräunen lassen dann am homofreundlichen Strand in Tel Aviv.
Eigentlich gibt das Internet selbst die Antwort auf den Versuch, sich den Schwachsinn einer Welt ohne uns nette, liebe, vor allem konsumfreudige Schwule vorzustellen … Gibt man die Adresse der möglicherweise zur Werbeaktion gehörenden Seite ein, erscheint dies …

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… und damit ist eigentlich alles gesagt! / ©RH

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