Queer Palm 2014 für britischen Film „Pride“

Queer-Palm-2014-Pride

Der britische Regisseur Matthew Warchus ist in Cannes für seine Komödie „Pride“ mit dem schwul-lesbischen Filmpreis, der Queer Palm, ausgezeichnet worden.

Sommer 1984, die „eiserne Lady“, Premierministerin Margret Thatcher  ist auf dem Höhepunkt ihrer Macht und setzt rigide ihre neoliberalen Vorstellungen durch.  Die Gewerkschaft der Minenarbeiter hat zum Streik aufgerufen. Da entschließen sich schwule und lesbische Aktivisten während der CSD-Parade in London, Geld für die streikenden Kumpels zu sammeln. Aber die Gewerkschaft zeigt sich alles andere als amüsiert über diese Unterstützung. So entschließen sich die Aktivisten, ihr Geld direkt an den Mann zu bringen und fahren im Minibus in ein kleines Bergbaudorf in Wales. Es ist der Beginn einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit.

Videolink_Pride(Video-Link zu YouTube)

Ein weiterer Ausschnitt ist auf der Internetseite des Verleihs zu sehen.

Ein Film in der Nachfolge von „Billy Elliot“ lobte „The Guardian“. DarstellerInnen sind u.a. Bill Nighy, Imelda Staunton, Dominic West, Andrew Scott und Paddy Considine zu sehen.

Die Queer Palm wird anlässlich der Filmfestspiele in Cannes seit 2010 vergeben. Sie ist das französische Pendant zum Teddy der Berlinale. Zuletzt waren u.a. der Thriller „Der Fremde im See“ und das Drama „Laurence Anyways“ ausgezeichnet worden. / RH

 


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