Erneute Demonstration von Schwulen und Lesben in Tiflis bleibt friedlich

Eine erfreuliche Nachricht zum Auftakt des Samstags: Gestern haben im georgischen Tiflis erneut Hunderte von Homosexuellen für ihre Rechte demonstriert.
Wie online in der „NZZ“  zu lesen ist, trennte ein starkes Polizeiaufgebot die TeilnehmerInnen von einer Gruppe mehrerer hundert Gegendemonstranten. Der Protestzug habe friedlich zu Ende gehen können. Vor einer Woche war es bei einer Demonstration anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie zu Ausschreitungen gekommen. Aufgestachelt von der orthodoxen Kirche des Landes hatten Tausende von Gegendemonstranten die Aktivisten mit Steinen beworfen; mehrere Menschen waren verletzt worden. Außenminister Westerwelle hatte daraufhin die homophobe Gewalt in Georgien als „nicht akzeptabel“ kritisiert (S.i.e.g.T.-Bericht).
Freilich ist die Situation insgesamt alles andere als gut: In einem sehr informativen Beitrag im „New Yorker“ über die Situation von LGBT in Georgien und die Rolle der Kirche berichtet die Organisation Identoba, dass sieben ihrer Mitglieder seit dem 17. Mai 2013 attackiert worden seien. (RH)


Das Buch zum Blog

Archiv

Kreuz-und-queer-Blog