„Nicht akzeptabel“ Westerwelle reagiert auf Gewalt gegen Homosexuelle in Georgien

Außenminister Guido Westerwelle hat auf die Gewalt gegen eine Demonstration von Schwulen und Lesben in der georgischen Hauptstadt Tiflis am Freitag, am Internationalen Tag gegen Homophobie, reagiert.
Bei Auseinandersetzungen waren bis zu 20 Personen verletzt worden. Aus einer Gegendemonstration mehrerer Tausend Menschen – initiiert von der orthodoxen Kirche des Landes – war die relativ kleine Gruppe von LGBT-Aktivisten körperlich attackiert und mit Steinen beworfen worden. Als die Polizei die LGBT-Aktivisten vom Ort der Gewalt bringen wollte, waren auch deren Busse angegriffen und beschädigt worden. „Spiegel Online“ berichtet, Westerwelle habe „in einem Telefonat mit seiner georgischen Amtskollegin Maja Panjikidze seine Empörung […] zumAusdruck gebracht“. Die Vorgänge seien nicht akzeptabel. Frau Panjikidze habe Westerwelle versichert, dass man alles tun werde, um die Rechte von Minderheiten zu schützen.


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