77-Jähriger gejagt und zusammengeschlagen – Polizei vermutet schwulenfeindliche Tat

Eigentlich ist mir im Moment nicht nach Bloggen und wenn es um solche Meldungen geht, gleich noch weniger:
In Berlin-Charlottenburg ist am Samstag Nachmittag ein 77-jähriger Mann vor einem jüngeren Mann aus der öffentlichen Toilette am Thedor-Heuss-Platz geflüchtet, wurde dann von dem 27-Jährigen auf die Fahrbahn geschubst. Autofahrer mussten ausweichen. Danach flüchtete der Attackierte in einen Supermarkt, wohin ihm der Angreifer folgte. Dort riss er ihn zu Boden und versetzte ihm „mehrere Tritte“. Weiter heißt es in der Polizeimeldung:

„Ein Zeuge zog den Tretenden von dem Opfer weg. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den nicht zu beruhigenden Mann fest. Der 77-Jährige erlitt unter anderem multiple Gesichtsverletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden mussten. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt, da eine schwulenfeindliche Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann .“
(Quelle: Meldung der Berliner Polizei # 0899; 13.4.2013; 16:55 Uhr)

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