CSD Nord: Solidarität mit Russlands Schwulen und Lesben gefordert

CSD-Nord_LOGO„Wir sind entsetzt, dass in fortschrittlichen Gesellschaften, zu denen Russland seit dem Ende des Kalten Kriegs zählt, solche juristischen Repressionen und Diskriminierungen vorangetrieben werden“, heißt es in einer Mitteilung des CSD Nord. Anlass ist die Zustimmung der russischen Duma zu einem Gesetz, das „Homo-Propaganda“ verbieten und jede öffentliche Äußerung zu Homosexualität unter Strafe stellen soll. Die Folge eines solchen Gesetzes wird nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Thomas Sieverding sein, „dass lesbische und schwule Menschen in Russland noch mehr Gewalt erfahren werden, als bisher ohnehin schon“.
Europäische und deutsche Politikerinnen und Politiker werden aufgefordert,  sich gegen das Gesetzesvorhaben in Russland stark zu machen und auf die Einhaltung der europäischen Menschenrechte zu bestehen. Die Bundesregierung, allen voran Kanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Guido Westerwelle, sollten ihren Einfluss geltend machen, Minderheiten-Rechte in Russland zu stärken.
Im CSD Nord sind elf Organisationsteams aus Norddeutschland (u.a. Hamburg, Oldenburg, Magdeburg, Schwerin, Kiel, Neumünster) zusammengeschlossen. Sie trafen sich am Wochenende zu ihrer jährlichen Klausurtagung.
Quelle: Facebook-Gruppe CSD-Nord / Mehr zu CSD-Terminen 2013 im Norden auch auf der CSD-Nord-Internetseite

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