Respektpreis für Seyran Ates

Seyran-AtesDas Berliner Bündnis gegen Homophobie hat heute die Bürgerrechtlerin Seyran Ates mit dem Respektpreis ausgezeichnet. Sie kämpfe seit Jahren „engagiert gegen überholte Traditionen, die der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und der Akzeptanz von Lesben und Schwulen zuwider laufen“, so Katayun Pirdawari, Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg . Dafür habe sie Anfeindungen und Gefahren auf sich genommen. „Insbesondere wir Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund sind  Seyran Ateş zu großem Dank verpflichtet.“ (Quelle: PM LSVD)
Seyran Ates wurde 1963 in Istanbul geboren, die Rechtsanwältin lebt in Berlin. Das Berliner Bündnisgegen Homophobie, dem zahlreiche Unternehmen und Verbände angehören, wurde vom Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg 2009 initiiert. Zu den Nominierten für den diesjährigen Respektpreis zählte auch der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki – er selbst hatte die Nominierung abgelehnt. Der LSVD und auch das Bündnis hat Kritik an der Nominierung gänzlich ignoriert. Nachtrag: Ein bisschen Unmut gab’s dann aber doch auf der Verleihung, wie Norbert Blech berichtet.
Foto: Müjgan Arpat (Wikipedia, CC 3.0)


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