„Angst vor Auseinandersetzung“ HuK kritisiert Schweigen der Bischöfe zu Hetz-Portal

Die Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) hat das Schweigen der katholischen Bischöfe angesicht der homophoben Hetze der Internetseite „kreuz.net“ kritisiert. Zwar habe sich der Sprecher der Bischöfe distanziert, diese selbst hielten sich jedoch „auffällig“ zurück. Auch wenn die Mehrheit der römisch-katholischen Bischöfe in Deutschland nicht mit den „Erzkonservativen“ sympathisiere, hätten sie doch Angst vor der Auseinandersetzung mit ihnen. „Man lässt sie gewähren und erhofft sich Ruhe. Das ist der Skandal.“ Weiter heißt es in einer Pressemitteilung,  die rechten katholischen Extremisten könnten ihr Treiben kaum entfalten, wenn von oben her,  d.h. von Rom her, ein Wind der Toleranz, Akzeptanz und Weltoffenheit wehen würde.“
Eine Mehrheit der katholischen  Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransMenschen  seien überzeugt,  dass sich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Positionen der Internetseite nicht lohne, weil „außer Parolen keine Substanz erkennbar“ sei.  „In einer geschwisterlichen Kirche im Geist des II. Vatikanischen Konzils“, so Markus Gutfleisch vom HuK-Vorstand, „ist für menschenverachtende Hetze kein Platz. Es wäre wichtig, dass die Bischöfe das öffentlich sagen. Und sich auch von kirchlichen Mitarbeitern distanzieren, die statt christlicher Liebe Hass predigen.“
Quelle: PM HuK vom 19.11.2012 

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