Nominierungen für schwul-lesbischen Medienpreis stehen fest

Im Rahmen des Münchner CSD wird in diesem Jahr am 14. Juli der schwul-lesbische Medienpreis, benannt nach dem Journalisten Felix Rexhausen, dur ch den Bund lesbischer und schwuler Journalistinnen und Journalisten (BLSJ) vergeben. Heute hat die siebenköpfige Jury die Nominierungen bekanntgegeben – und gleich noch einen Sonderpreis verteilt:
Für den Medienpreis nominiert sind: Amrai Cohen für ihre Reportage „Der Ball als Waffe“ über lesbische Fußballspielerinnen in Südafrika, veröffentlicht im „Spiegel“, Jobst Knigge für seine Dokumentation „Der Aids-Krieg“, die im November letzten Jahres im WDR gesendet wurde und Wibke Stark für ihr Radio-Feature „Elternquartett – Vom Alltag einer Regenbogenfamilie“, das Anfang 2012 auf NDR-Info zu hören war.
Einen Sonderpreis vergibt die Jury an die Sendung „Ich bin schwul – Tobi steht auf Jungs“, die im Kinder-Nachrichtenmagazin „Neuneinhalb“ im Ersten lief.
Etwas unglücklich für Journalisten, die eigentlich um Transparenz bemüht sein sollten, wurden die Begründungen nicht zeitgleich mit den Nominierungen veröffentlicht. Sie sollen nachgereicht werden. Immerhin weiß man beim BLSJ bereits, wer den Gewinner küren darf: TV-Veteran Peter Illmann, der uns (das meint jetzt Homosexuelle über 40) in der Sendung „Formel Eins“ mit dem heraufdämmernden Genre der Musik-Videos bekanntmachte.
Der Felix-Rexhausen-JournalistInnenpreis würdigt ein besonderes publizistisches Engagement bei der Berichterstattung über Lesben, Schwule und Bisexuelle. Er wird seit 1998 jährlich ausgeschrieben und ist mit 500 Euro dotiert.

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