München zieht Bewerbung für GayGames/Outgames 2018 zurück

„Wir sind maßlos enttäuscht“, heißt es auf der Internetseite von Munich Games 2018. Ende März hatte man die Bewerbung für das schwul-lesbische Sportereignis 2018 angekündigt. Mitte Mai zog man sich zurück. Hintergrund ist  der Dauerstreit zwischen den Outgames und den Gay Games bzw. zwischen den dahinter stehenden Verbänden FGG (Federation of Gay Games) und GLISA (Gay and Lesbian International Sport Association). Trotz mancher hoffnungsvollen Anzeichen gaben diese Verbände am 11. Mai das Scheitern der Verhandlungen über gemeinsame Spiele bekannt. Hauptstreitpunkt bleiben die grundlegenden Differenzen hinsichtlich der Finanzierung der Spiele. Die Bewerber aus München haben aber von Anfang an klar gemacht, dass sie sich nur für gemeinsame Spiele Gay Games – Outgames bewerben. Man hoffe, „dass die betroffenen Sportvereine und die Sportlerinnen und Sportler weltweit die Verbände FGG und GLISA zu einer Fortsetzung des Einigungsprozesses drängen werden“.
Es gibt noch einen Dritten im Bunde: Vom 27. Juni bis 1. Juli finden die schwul-lesbischen EuroGames in Budapest statt.

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