Moskau: Polizei und Fundamentalisten schlagen versuchte CSD-Proteste nieder

Trotz des Verbotes haben am heutigen Sonntag zahlreiche Schwule und Lesben in Moskau versucht, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Bei einer ersten Protestaktion vor dem Gebäude des Stadtrats griffen christliche Fundamentalisten die Teilnehmer an, schlugen   vor laufenden Kameras auf sie ein, versuchten, ihnen die Regenbogen zu entreißen. Die Polizei, so schreibt „queer.de“, sei erst später eingeschritten. Anschließend gab es eine Aktion vor dem Rathaus der Stadt. Moskauer Polizei verhaftete bei beiden Aktionen sowohl Demonstranten, unter ihnen der international bekannte Aktivist Nikolaj Aleksejew, als auch Gegendemonstranten. Die Rede ist von mehreren Dutzend Festnahmen, die Moskauer Polizei spricht von 40. (Weitere Quellen: „Welt“ / „N24“ Nachtrag: Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck hat via Facebook auf ein Video von „svobodanews.ru“ verlinkt, das die Aktionen der Aktivisten zeigt, die in nicht mehr bestanden, als Regenbogenfahnen zu zeigen oder Armbänder in Regenbogenfarben zu zeigen, sowie die Aggressionen von Gegnern und das Eingreifen der Polizei.

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