„Erfreuliche Klarstellung“ HuK lobt Katholikentag für Distanzierung von diskriminierendem Flugblatt

Auf dem katholischen Kirchentag in Mannheim waren in der letzten Woche am Stand des Bundes Katholischer Ärzte (BKÄ) Publikationen und Flugblätter verteilt worden, in denen Homosexualität als „psychische Störung“ bezeichnet wird, die einer Therapie bedürfe. Die Leitung des Kirchentags hatte sich davon in einer Stellungnahme distanziert. Die diskriminierende Definition entspräche „im Übrigen auch nicht der gültigen katholischen Lehre“. Die Gruppe „Homosexuelle und Kirche“ (HuK) hat die Klarstellung des Katholikentags begrüßt. „Noch nie gab es in Deutschland eine gemeinsame positive Aussage des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und der Bischöfe, die in solcher Deutlichkeit Diskriminierung zurückweist“, kommentiert Markus Gutfleisch vom Vorstand der HuK. Man wertet dies  auch als Ergebnis der langjährigen Arbeit in der katholischen Kirche. Es reiche allerdings nicht aus, diskriminierende Aussagen zurückzuweisen. Man müsse Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* auch am Dialogprozess in der
katholischen Kirche Deutschlands beteiligen. „Teil des Aufbruchs, zu dem der Mannheimer Katholikentag motivieren wollte, muss es sein, Wertschätzung und Akzeptanz in der Kirche zu entwickeln“, am Beispiel von LGBT  lasse sich gut verdeutlichen, wie ernst es die katholische Kirche mit ihrer Glaubwürdigkeit meine.

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