„Supreme friendly“ Erster Prozesstag im Mordfall an 51-jährigem Pfleger

Im Prozess im Mordfall an dem 51-jährigen Pfleger Ernst-Michael P. aus Vaihingen/Enz (S.i.e.g.T.-Bericht) schweigt der angeklagte Nevzad D. zu den Vorwürfen. Er sagte am Montag lediglich aus, P. in einer Sauna kennengelernt und ihn mit einem Freund in dessen Wohnung besucht zu haben. Ausführlicher berichtete er,   laut „Stutgarter Zeitung“, von seiner schweren Kindheit. Die Zeitung zitiert D. mit der Aussage, er möge Frauen wie Männer, Männer aber „besonders gern“. D. soll den Pfleger, mit dem er eine Beziehung unterhalten haben soll, im Dezember 2010 auf brutale Weise mit dem Messer die Kehle durchgeschnitten haben!
Der Angeklagte D. war nach dem Mord mit internationalem Haftbefehl gesucht worden, Mazedonien verweigerte seine Auslieferung. Als er nach Serbien reisen wollte, wurde er beim Grenzübertritt festgenommen und Ende letzten Jahres nach Deutschland gebracht. Zum gestrigen Prozessauftakt erschien der 26-Jährige, wie eine von „Bild“ veröffentlichte Aufnahme zeigt, mit einem Shirt mit der Aufschrift „Supreme friendly“. Die Verteidiger des verdächtigten jungen Mannes hätten ihm vielleicht besser zu einem neutraleren Kleidungsstück raten sollen.

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