Maurice Sendak gestorben

Am Dienstag ist der Buchautor und Zeichner Maurice Sendak in Connecticut, USA im Alter von 83 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Sendak ist der Schöpfer des wunderbaren Buches „Where the Wild Things Are“ (Wo die wilden Kerle wohnen).  1963 veröffentlicht, ist es sicher eines der bekanntesten Kinderbücher in den USA. Es wurde lange als zu brutal kritisiert, weil es dem Jungen Max auch seinen wilden, aggressiven Fantasien zugesteht. U.a. illustrierte er auch die Geschichten des „Kleinen Bären“ der dänischen Autorin Else Holmelund Minarik. Sendak war für sein Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so etwa 1970 mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis als Illustrator oder 2003 mit dem Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis. Sendak, 1928 in New York geboren, war der Sohn jüdischer Immigranten, seine Verwandten in Europa wurden von den Nazis in Konzentrationslagern umgebracht. Im September 2008 hatte er im Alter von 80 Jahren sein Coming-out (S.i.e.g.T.-Bericht), ein Jahr zuvor war sein Lebenspartner Eugene Glynn gestorben.

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