Personalia der Woche: Wer sich am Strand von Ipanema vergnügt und wer einen vertrauenswürdigen Schnauzbart hat

Die Nach-Oster-Woche war privat eher dürftig, darum die Sehnsucht nach Hypermaskulinität wohl umso ausgeprägter – siehe auch „Woof zum Samstag„. Ein persischer Schauspieler verhakte sich in meinem durch die späten siebziger Jahre geprägten Beuteraster. Und natürlich auch durch sein „It gets better“-Video! Und vertrauenswürdig wie Macho-Männer mit Superschnauzer und Brusthaar nun mal sind, gibt es Matt Zarleys Song „Trust me“ am Ende der dieses Mal eher knappen Personalia …

Axel Schock, Journalist, hat ein neues Büchlein: „Schwules Wissen. 333 Antworten auf ungestellte Fragen“ veröffentlicht und ich ihm eigentlich eine Rezension versprochen. Weil ich diese Woche nicht dazu gekommen bin, gibt es hier erst einmal den Link zu „Gaybooks“.

André Werner aus Berlin ist Mr. Fetish Biker 2012.

Andreas Derleth, 32-jähriger Diplom-Volkswirt aus Haßfurt, ist Mister Gay World 2012. Er trat für Neuseeland an.

??? ist Mr. Leather Berlin 2012 – die Internetseite des BLF schweigt dazu.

Mario Weiße, Chef des schwulen Fanklubs „Queerpass Bayern„, hätte sich für die schwulenfeindlichen Ultras des BVB statt Stadionverbot „Sozialstunden in einem schwul-lesbischen Projekt“ gewünscht.

Michael Adam, Landrat im Kreis Regen, wird auf „SpOn“ porträtiert: „Der Auftritt bei den Katholiken ist dem homosexuellen Sozi gelungen.“

Ole von Beust, Ex-Bürgermeister Hamburgs, bereut, sich nicht früher zu seiner Homosexualität „bekannt“ zu haben. Das erzählte er Deutschlands Schwulen-Postille Nr.1, der „Bild“, wir verlinken trotzdem zu „SpOn“.

Klaus Wowereit, Bürgermeister, hat den verstorbenen Ivan Nagel als „große Gestalt des deutschen Theaters“ gewürdigt.

Die B-Schwuppen in den diversen „Shows “ der privaten TV-Sender behandeln wir ja absichtlich ein bisschen sträflich in den Personalia, aber erwähnt werden muss:

Patrick Lindner, Sänger. Bei „Let’s Dance“ erhielt er den wunderbaren Jury-Kommentar: „Du hast eine Körperspannung wie eine weichgekochte Makkaroni.“

Marc Jacobs, Designer, vergnügt sich mit Freund am Strand von Ipanema. Wir verlinken nur aus journalistischen Gründen auf die Fotos bei „SocialElite“.

Reza Farahan, persischer Schauspieler (in Teheran geboren, in den USA aufgewachsen) berichtet in einem „It get’s better“-Video von seinem Coming-out (Link zu YouTube). Ansehend sollte man sich aber auch seine wunderbar selbstverliebte Lobpreisung seines Schnauzbartes, inklusive der Empfehlung, statt eines Teebeutels doch den Schnauzer ins Wasser zu tunken (Link zu YouTube).

Coming-out

Paul Iacono, 23-jähriger US-Schauspieler in einer uns unbekannten Serie auf „MTV“, ist schwul.

und zum Schluss wie versprochen Musik von Matt Zarley (der, soweit ich es ersehen kann, nur für dieses Musikvideo diesen wunderbaren Macho-Schnauzer trägt) …

Wer dem eingebetteten Video nicht vertraut, kann es bei YouTube direkt versuchen.

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