Schwarz-gelb lehnt SPD-Antrag zu Homosexualität im Sport ab

Der Sportausschuss des deutschen Bundestags will mit Homosexualität nichts zu tun haben: Jedenfalls die Mehrheit aus CDU und FDP nicht. Ein Antrag der SPD-Fraktion zum Thema Homosexualität im Sport wurde heute abgelehnt. Der Antrag hatte die „Förderung eines offenen Umgangs mit Homosexualität im Sport“ zum Inhalt. Zudem wurde gefordert, die Mittel für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zu erhöhen. Auch die Schaffung eines Netzwerks von Beratungsstellen der Sportverbände, „an die sich von Diskriminierungen betroffene homosexuelle Sportler und Sportlerinnen wenden können“, gehörte zu den Vorschlägen. Zustimmung gab es von Grünen und Linken. Die FDP fand zwar die Sache prinzipiell richtig, verwies aber auf die Hirschfeld Stiftung. Da könnten ja künftig Projekte zum Thema Homophobie im Sport eingereicht werden. Und die Unionsparteien halten für Etat-Fragen den Haushaltsausschuss zuständig  und sehen die Verallgemeinerung des Antrags kritisch: Es gäbe schließlich viele Sportarten, bei denen das Thema „keine belastende Rolle spielt“.
(Quelle: HiB / Bearbeitung RH)

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