Chile: 24-jähriger stirbt an Folgen von Neo-Nazi-Überfall

Daniel Zamudio war Anfang des Monats in Chile von vier Neo-Nazis brutal zusammengeschlagen und wohl auch gefoltert worden. Gestern ist der 24-Jährige in einem Krankenhaus in Santiago de Chile den schweren Verletzungen erlegen. Er war von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt und durch medizinische Geräte am Leben erhalten worden. Die vier Täter im Alter zwischen 19 und 25 Jahren befinden sich in Haft. Jaime Parada, Sprecher der LGBT-Organisation Movilh, sagte, Zamudio sei ein Opfer von Intoleranz, Homophobie und Hass. (zitiert nach „Santago Times“) Die Organisation hat seit langem bessere Gesetze zum Schutz von Schwulen und Lesben gefordert.
Der Tod Daniels Zamudio hat Bestürzung in weiten Teilen der chilenischen Bevölkerung und auch große Anteilnahme ausgelöst.


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