„eher Freizeitcharakter“ Klaus Wowereit und die Gratis-Flüge

Auch Klaus Wowereit kann Salami-Taktik! Konfrontiert mit neuen Veröffentlichungen hat der Regierende Bürgermeister Berlins erst einen, dann einen zweiten kostenlosen Flug im Privatjet von Ex-Bahn-Chef Heinz Dürr bestätigt. Beide Male, 2002 und 2003, ging es nach London, um an Treffen internationaler Geschäftsleute des Berlin Capital Clubs teilzunehmen. Bei einer Pressekonferenz gab sich Wowereit empört   über den Vorwurf der Vorteilsnahme und warnte vor einem Klima, in dem „normale gesellschaftliche Kontakte nicht mehr möglich sind“ (laut „Tagesspiegel Online“, 13.3.12). Ein bisschen Reue zeigte er auch: „Heute würde ich das nicht mehr machen“ (laut „Welt Online“, 13.3.12). Das Treffen im noblen Golf Club habe „eher Freitcharakter“ gehabt. Weil er schon damals befürchtet habe, sich angreifbar zu machen, habe er anschließend 2002 privat den Betrag von 300 Euro (das soll wohl den Kosten eines Linienfluges entsprechen) an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Im folgenden Jahr sind es, weiß der „Tagesspiegel, „215 Euro an die Aidshilfe“ gewesen.
Erst letzte Woche war bekannt geworden, dass sich Wowereit 2004 vom umstrittenen Eventmanager Manfred Schmidt zu einem kostenlosen Urlaub auf dessen Finca in Spanien hat einladen lassen (S.i.e.g.T.-Bericht). Der Besuch sei rein privat gewesen. Nachfragen sind unerwünscht: Mit der Mehrheit der regierenden CDU-SPD-Koalition hat man einen Versuch der Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus geblockt, die Vorgänge im Rechtsausschuss zu behandeln.

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