Studie zu Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule

Die internationale Vergleichs-Studie „School is out?!“ (Deutschland / Schweden / Slowenien) thematisiert Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule. Dabei lag der Fokus nicht auf der analytischen Aufarbeitung allein von Diskriminierungserfahrungen, sondern darauf, welche Strategien diese Kinder in einem heteronormativen Umfeld entwickeln. In der Einleitung der von Uli Streib-Brzič und Christiane Quadflieg herausgegebenen Studie heißt es:
„Wichtig war uns, die Handlungsmächtigkeit der Kinder und Jugendlichen aus Regenbogenfamilien in den Mittelpunkt zu rücken. Ihre Narrative, Erzählungen und Beschreibungen bildeten somit das Zentrum der Studie. Flankierend dazu wurden LGBTQ-Eltern befragt, um einerseits die Aussagen der Kinder zu kontextualisieren und einordnen zu können, aber auch, um die elterlichen Perspektiven, ihre Erwartungen und Befürchtungen auf die Institution Schule bezogen zu erheben. Um eine weitere Perspektive einzuführen, wurden Interviews mit Expert_innen, das heißt Lehrer_innen, Pädagog_innen und politischen Aktivist_innen, durchgeführt, um ihrerseits eine Einschätzung zu Gewalterfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien und Aussagen zum Handlungsbedarf bezüglich der Unterrichtsgestaltung zu erhalten.“
Über die Internetseite des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Uni Berlin können sowohl die Studie als auch Unterrrichtsmaterialien heruntergeladen werden.

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1 Response to “Studie zu Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule”



  1. 1 Studie zu Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule | thinkoutsideyourbox.net Trackback zu März 1, 2012 um 3:26 pm
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