„Schwulenfeindliche Tatmotivation“? Mann in Berlin-Schöneberg überfallen

In Berlin-Schöneberg, in der Eisenacher Straße, ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 43-jähriger Mann von einem unbekannten Mann überfallen und ausgeraubt worden.Die Polizei prüft derzeit eine „mögliche schwulenfeindliche Tatmotivation“. In bzw. in Nähe der Eisenacher Straße befinden sich zahlreiche schwule Kneipen. Die Ecke Eisenacher Straße / Fuggerstraße ist seit geraumer Zeit auch im Blick der Bezirkspolitiker. Die Zahl von Straftaten wie Diebstählen, Prügeleien, Bedrohungen soll zugenommen haben und werden mit den dort befindlichen Stricherkneipen in Verbindung gebracht. Eine lokale Boulevard-Zeitung griff das Thema auf und schrieb, die Gegend verkomme zum kriminellen „Schmuddel-Kiez“.
Nachfolgend die knappe Polizeimeldung:

„Ein Unbekannter überfiel heute früh einen Mann in Schöneberg. Der 43-Jährige war gegen 3 Uhr 50 in der Eisenacher Straße unterwegs, als er von einem Mann angesprochen und anschließend mit Tritten zu Boden gebracht wurde. In dem folgenden Gerangel entwendet der Täter die Geldbörse des 43-Jährigen und flüchtete. Das Raubkommissariat der Direktion 4 hat die Ermittlungen übernommen und prüft auch eine mögliche schwulenfeindliche Tatmotivation“ (Quelle: PM Polizei Berlin, 12.2.2012, 11 Uhr)

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