Grausamer Mord – Carsten S. tot aufgefunden

Seit dem Neujahr suchte die Berliner Polizei mit einer öffentlichen Fahndung nach dem vermissten Carsten S. Jetzt wurde die grausam zugerichtete Leiche des 37-Jährigen in einer Wohnung in Berlin-Mariendorf gefunden. Ein 43-jähriger Tatverdächtiger wurde gestern festgenommen. Er hat kurz vor Eintreffen der Polizeibeamten versucht, sich selbst zu töten und ist nun „aufgrund selbst zugeführter Schnittwunden schwer verletzt“ und in stationärer Behandlung in einer Klinik. Zum möglichen Motiv und wie sie auf die Spur des Täters kam, machte die Polizei keine Angaben.
Die Leiche von Carsten Srock sei zerstückelt worden, schreibt der „Tagesspiegel“. Die Zeitung bestätigt auch die Vermutung des Partners von Carsten S., dass er sich mit seinem späteren Mörder zu einem Treffen für Sex verabredet hatte.
Eine schreckliche Nachricht – Mein Beleid an den Partner von Carsten und die Familie!

Nachfolgend die Mitteilung der Berliner Polizei:

„Der Verbleib eines seit dem Neujahrstag Vermissten ist aufgrund umfangreicher Ermittlungen der 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes geklärt. Der 37-Jährige wurde Opfer eines Tötungsdeliktes. In diesem Zusammenhang haben die Ermittler gestern Nachmittag einen 43-Jährigen in dessen Wohnung in der Mariendorfer Markgrafenstraße festgenommen.
Wie berichtet, wurde der 37-Jährige seit dem 1. Januar 2012 vermisst. Der Kreuzberger Bankmitarbeiter hatte am Neujahrstag gegen 23 Uhr 30 einen höheren Geldbetrag von einem Geldautomaten der Berliner Sparkasse am Mehringdamm abgehoben. Gegenüber seinem Lebensgefährten hatte er zuvor noch angegeben, dass er verabredet sei. Seit dem gab es keine Hinweise zu seinem Aufenthaltsort.
Aufgrund der gewonnenen Erkentnisse hatte sich der Verdacht eines Tötungsdeliktes verdichtetet, so dass die 5. Mordkommission Ende der vergangenen Woche die Ermittlungen übernahm. Im Zuge dieser Ermittlungen war der 43-Jährige in den Focus geraten.
Als die Polizeibeamten gestern zu der Wohnung des Tatverdächtigen kamen, fanden sie den Mann aufgrund selbst zugeführter Schnittwunden schwer verletzt vor. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ein Ermittlungsrichter soll heute über den Erlass eines Haftbefehls entscheiden.
Die Obduktion des Toten, den die Ermittler in der Wohnung des Tatverdächtigen entdeckt hatten, bestätigte den Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes.
Die genauen Umstände des Todes, zu denen auch der Todeszeitpunkt gehört, ist Gegenstand derzeitiger Ermittlungen der 5. Mordkommission.“ (Quelle: PM Polizei Berlin, 24.1.2012, 11:35 Uhr)

Advertisements

Das Buch zum Blog

Archiv

Kreuz-und-queer-Blog