Toter aus dem Elsterbecken identifiziert

Vier Wochen nach dem Fund von Leichenteilen im Leipziger Elsterbecken hat die Polizei den Toten identifiziert. Es handelt sich um den 23-jährigen Jonathan H. Der gebürtige Leipziger und Sohn einer deutschen Mutter und eines vietnamesischen Vaters lebte getrennt von seinen Eltern. Die „Bild“-Zeitung scheint bestens informiert und schreibt über Jonathan H., er habe eine Vorliebe für Manga-Comics gehabt, zurückgezogen gelebt und sei homosexuell „mit ständig wechselnden Männerbekanntschaften“ gewesen. Die „Sächsische Zeitung“ berichtet über Beziehungen des jungen Mannes zur Cosplayer-Szene. Cosplay ist die möglichst detailgetreue Nachstellung von Figuren aus Manga-Comics – Fotos zeigen Jonathan H. in der Rolle der „Schulprinzessin“. Nachfolgend der Fahndungsaufruf der zuständigen Mordkommission bei der Polizei Leipzig nach Zeugen und Hinweisen:

„Am 6.11.2011 fand ein Spaziergänger im Uferbereich zwischen dem Palmgartenwehr und der Zeppelinbrücke in Leipzig die Überreste eines Menschen. Im Ergebnis der Auswertung aller Hinweise und einem DNA-Abgleich konnte jetzt die Identität des Opfers geklärt werden. Es handelt sich um den 23-jährigen Jonathan H. aus Leipzig.
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet. Zur Aufklärung des Tötungsverbrechens an Jonathan H. hat die Polizeidirektion Leipzig eine erweiterte Morduntersuchungskommission eingerichtet, in der 30 Beamte die Ermittlungen aufgenommen haben.
Am 18.11.2011 veröffentliche die Polizeidirektion Leipzig einen Zeugenaufruf mit dem Ziel, Hinweise zur Identifizierung des Opfers zu erhalten. Mehrere Hinweise gingen daraufhin bei der Polizei ein.
Für die nachfolgenden Ermittlungen sind weitere Hinweise aus der Bevölkerung notwendig.
1. Wer kann Angaben zum Opfer machen, insbesondere zu dessen Bekanntenkreis, zu dessen Aufenthaltsorten und zu dessen Hobbys?
2. Wer hat die abgebildete Person wann, wo und mit wem zuletzt gesehen?

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Leipzig, Tel.: (0341) 966- 42553, E-Mail: emuk.elster@polizei.sachsen.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle oder beim Landeskriminalamt Sachsen zu melden.“ (Quelle: PM Polizei Sachsen)

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1 Response to “Toter aus dem Elsterbecken identifiziert”


  1. 1 hp Dezember 5, 2011 um 6:48 pm

    Das Fehlen von J.H. wurde nicht von seinen Eltern, sondern aus seinen Cosplayumfeld gemeldet… .

    Wenn man sich die Gemeinde, in der er als Jugendlicher leben musste, anschaut, kein Wunder:


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