Mörder des ugandischen Menschenrechtlers Kato verurteilt

Im Januar diesen Jahres war der ugandische Menschenrechtler David Kato in seiner Wohnung nahe Kampala tot aufgefunden worden. Kato hatte sich vehement für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt. Seine Ermordung war immer wieder in Zusammenhang mit einer Kampagne der ugandischen Zeitung „Rolling Stone“ gebracht worden, in der die Fotos von (angeblich) schwulen Menschenrechtsaktivisten unter der Überschrift „Hängt sie!“ veröffentlicht worden waren. (S.i.e.g.T.-Bericht) Die Ermordung Katos hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Im Februar wurde dann die Verhaftung eines Tatverdächtigen bekanntgegeben. Heute nun  meldet „Africa Review“, dass der 22-jährige Sidney Nsubuga Enoch von einem ugandischen Gericht zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Der Mörder hatte angegeben, vor der Tat von Kato sexuell bedrängt worden zu sein.

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