„Proben sind was für Schwuchteln“ – Oscar-Produzent tritt zurück (Update: Und Eddie Murphy schmeißt auch hin)

Eine homo-unfreundliche Bemerkung hat zum Rücktritt von Brett Ratner geführt. Er gehörte zu den Produzenten der nächsten Gala des Oscar, des größten und bedeutenden Filmpreises der USA. In einer TV-Show hatte der 42-jährige Regisseur, der Filme wie „X-Men“ aber auch Musikvideos für Madonna und Mariah Carey gedreht hat, den Satz fallen lassen „Proben sind nur etwas für Schwuchteln“.
Am Dienstag hatte sich Ratner für seine Äußerung entschuldigt und sie als „dumme Art, sich auszudrücken“ bezeichnet, doch scheinbar hielten die Verantwortlichen des Oscars, die Academy of Motion Picture Arts, weitere Konsequenzen für nötig. Mit seinem Rücktritt habe Ratner das Richtige für sich und die Academy getan, kommentierte Tom Sherak Ratners Schritt. „Worte haben Bedeutung und sie haben Konsequenzen. Brett ist ein guter Mensch, aber seine Kommentare waren nicht akzeptabel.“ (Quelle: Towleroad)
Bei der Oscar Academy hat man anscheinend andere Standards als beim deutschen Burda Verlag, der Schwulenhetze sogar noch mit seinem Bambi-Preis belohnt.

Update: Nach Ratner hat nun auch der mit ihm befreundete Nicht-Komiker Eddie Murphy abgesagt: Murphy hätte die nächste Oscar-Gala moderieren sollen.


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