UnderGround muss raus

Update 2.11.2012: Es gibt neue Räume; auf der Internetseite des MLC wird der Abschluss eines neuen Mietvertrages bekanntgegeben: „Die etwa 300 qm große Halle ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und liegt nur wenige Gehminuten von der U3-Haltestelle Machtlfingerstraße entfernt.“ Man wolle noch in diesem Jahr eine Eröffnungsparty geben!

„Am 31. Januar 2012 werden im jetzigen UnderGround für immer die Lichter ausgehen.“ Das teilt der Münchner MLC auf seiner Internetseite mit. Ohne Angabe von Gründen hätten die Stadtwerke München den Mitvertrag des angesagten Fetisch-Clubs in der Hans-Preissinger-Str. 8 gekündigt. Die Halle solle am 1. Februar 2012 übergeben werden. Auch der schwule Stadtrat Thomas Niederbühl konnte die Kündigung nicht verhindern. Ihm dankt der MLC ausdrücklich für sein Eintreten für UnderGround. Jetzt sucht der Verein sowohl eine neue Bleibe für die UnderGround-Partys als auch nach Helfern, die beim Abbau der jetzigen Halle.
Alle Partys in 2012 wurden abgesagt, das Starkbierfest findet jedoch wie geplant von 7. bis 11. März 2012 statt. Beim MLC gibt man sich trotz des Schlags zuversichtlich: „Auch wenn wir von der Vorgehensweise und über den Umgang durch die Stadtwerke „not amused“ waren, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und sind uns sicher, im Laufe des kommenden Jahres wieder einen neuen UnderGround für unseren Club und die Münchner Szene aufbauen zu können. Über jegliche Art der Unterstützung sind wir dankbar.“
Die Fetisch-Veranstaltungen des MLC sind weit über München hinaus berühmt. Einlass ist nur nach Anmeldung und Registrierung möglich. Weitere Infos auf der MLC Internetseite.

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1 Response to “UnderGround muss raus”


  1. 1 Karl-Heinz Januar 2, 2012 um 9:12 am

    Hallo,der Karl-Heinz aus Köln!
    Finde es schade, das Euer Underground raus muß.Komisch für eine Stadt, die Weltoffenheit zeigen will,aber wahrscheinlich bei schwulen und Lesben ist dann auch in München schluß.Stadtwerkekonzerne können halt nur bei den Bürgern abkassieren.Da ist ja ein richtiger Imageschaden für München entstanden.Schwule und Lesben gehören ja nicht ins Weltbild der Politiker und das in München bei Rot-Grün.Kann das gar nicht glauben.Wäre hier undenkbar in Köln.Wo doch die Stadtwerke von Rot-Grün kontrolliert werden wieauch bestimmt in München auch.Sollen sich schämmen diese Kommunalpoliker, immer die ganz unten klatschen.Vielleicht macht das ja auch spaß.Hätte das nicht gedacht .Bin gerne immer auf Rubberpartys gekommen im Underground.War schön und toll dort.
    Euch alles Gute und Viel Glück beim Suchen eines Neuen Clublokals.
    Freundschaft Karl-Heinz aus Köln


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