Schwuler Mann in Schottland ermordet – Tatmotiv unklar

Stuart Walker, ein 28-jähriger schwuler Mann aus Cumnock im schottischen Bezirk Ayrshire, ist Opfer eines brutalen Verbrechens geworden. Er wurde am frühen Samstagmorgen mit „schrecklichen Verletzungen“aufgefunden, wie die Polizei berichtet. Die verbrannte Leiche lag an einer Straße in einem Gewerbegebiet. Stuart Walker muss zuvor geschlagen worden sein. BBC zitiert einen der ermittelnden Polizisten, nach dem derzeit keine Hinweise auf ein homophobes Hassverbrechen vorliegt, will aber, was das Motiv für das Verbrechen angeht, alle Möglichkeiten untersuchen. Den Abend hatte Stuart Walker mit Freunden verbracht, er war zwei Stunden vor dem Mord noch von einem Bekannten gesehen worden. Am Ort des Verbrechens hielten Familie und Freunde eine Nachtwache ab und legten Blumen nieder.
Als ich diese Meldung las, musste ich sofort an den Mord an Matthew Shepard denken, der 1998 in den USA ermordet und wie eine Vogelscheuche an einen Zaun gebunden worden war. Im Falle von Stuart Walker hatte eine Boulevard-Zeitung berichtet, dass er an den Masten festgebunden worden wäre. Dies wurde später von der Polizei dementiert! Ebenso ist derzeit völlig unklar, was das Motiv für das Verbrechen war. Also kein Grund für eine solche Parallele – aber meine Erinnerung war einfach da.

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