Verdacht der sexuellen Nötigung an Elite-Sportschule

An der Elitesportschule Friedrich Ludwig Jahn in Potsdam sollen sich zwei 16-jährige Elftklässler an zwei Mitschülern der 8. Klasse vergangen haben. Die Staatsanwalt ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung. Verantwortliche Erzieher sollen nicht eingeschritten sein, obwohl sie von dem Vorfall wussten. Zwei Mitarbeiter seien mittlerweile suspendiert, die mutmaßlichen Täter haben Hausverbot. Die Schule ist vom Deutschen Olympischen Sportbund als Eliteschule des Sports und vom Deutschen Fußball-Bund als Eliteschule des Fußballs ausgezeichnet.
Am Abend des 27. Septembers sollen die 13 und 14 Jahre alten Jungen in ihrem Zimmer von den älteren Schülern überfallen und misshandelt worden sein. Der „Tagesspiegel“ schreibt, eines der Opfer sei mit einem Besenstiel penetriert worden.  Die Zeitung zitiert einen Sprecher des brandenburgischen Bildungsministeriums, „inzwischen sei lediglich ‚klar‘, dass es im Internat einen ‚gewaltsamen Übergriff‘ gegeben habe (…). Unklar sei allerdings, ob die Gewalt so schwerwiegend war wie von den Opfern beschrieben.“
An einer Aufklärung ist man auch beim Handball-Verein VFL Potsdam interessiert. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Nachwuchskräfte des VFL.
Zudem gibt es anscheinend einen weiteren Verdachtsfall, bei dem wiederum Elftklässler einen jüngeren Schüler verprügelt und ermiedrigt haben, so der „Tagesspiegel“.


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