Comicpreis für „Gaylord Phoenix“

Der Ignatz Award ist so etwas wie der alternative Comic-Oscar der USA. Er berücksichtigt kleine (Eigen-)Produktionen unabhängiger Künstler.  Er wurde am Wochenende auf der Small Press Expo in Washington vergeben. In der Kategorie „Outstanding Graphic Novel“ gewann dabei Edie Fake mit „Gaylord Phoenix“. Die Internetseite „Lambda Literary“ beschrieb das Buch als „psychodelischen Stummfilm“. Gaylord Phoenix verliebt sich in einen anderen Mann, den er aber in einer „Lust auf Blut“ tötet – nicht so ganz, denn der Liebhaber wird von unterirdischen Wesen gerettet und irrt durch eine abstruse Traumwelt. Derweil versucht Gaylord Phoenix seine Gier zu ergründen.
Das alles ist fern sowohl von Knollennasen als auch muskelbepackten Stahlhelden. Fake erschafft einen eigenen, sexuell aufgeladenen, „queeren“ Bilderkosmos, innerhalb dessen konsequent eine Geschichte verfolgt wird.

Link: Internetseite zu „Gaylord Phoenix“

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