Personalia der Woche: Wer wovon die Finger lassen soll und wer „zugespitzt formuliert“ schwul ist

Die Gefühlsverwirrungen im „Big Brother“-Haus haben uns in dieser Woche grübeln lassen und natürlich die Vermutungen eines Historikers hinsichtlich der sexuellen Neigung einer Gestalt deutscher Geschichte. Wenn’s denn sein muss …

Edgar Spengler, Nicht-mehr-Landesvorsitzender der Liberalen Schwulen und Lesben (LISL) an der Saar,  hat seinen Rücktritt mit der fehlenden Zusammenarbeit mit der Landes-FDP erklärt.

Joachim Schulte
, Vorstandsmitglied vom LesBiSchwulen Kultur-und Kommunikationszentrum Mainz, fordert mehr Unterstützung durch die rot-gelb-grüne-Stadtregierung.

Thomas Ulmer, Bundesvorsitzender des Verbandes lesbischer und schwuler Polizeibediensteter in Deutschland, beklagt die Benachteiligung schwuler Polizisten in den ostdeutschen Bundesländern.

Die Belfast Braves sind Großbritanniens erste lesbische Fußballmannschaft, schreibt der „Guardian“.

Russel T. Davies, Autor von TV-Serien wie „Queer as Folk“, arbeitet derzeit an einer neuen Serie über schwule Männer. Sie soll „Cucumber“ heißen.

Lee Hall, Drehbuchautor von „Billy Elliot“, wird trotz der Absage einer teilnehmenden Schule wegen des homosexuellen Inhalts demnächst seine Oper „Beached“ aufführen.

Thomas Hermanns, Entertainer, rät Hape Kerkeling, Entertainer, „die Finger von ‚Wetten, dass …‘ zu lassen“.

Valencia Vintage, nicht mehr im „Big Brother“-Haus sich befindendes Mann-zu-Frau-Sternchen, will, dass Neu-im-„BB“-Haus Benny Kieckhäben, zweiter Schwuler vor Ort, die Finger von Noch-im-„BB“-Haus Florian, erster Schwuler vor Ort und „verlobt“ mit Valencia, lässt. Benny, über den Florian sagt, er sei ein „Klischee-Schwuler“,  flirtet derweil aber mit Nicht/Noch-Nicht/Vielleicht-Niemals-Homosexuellem Stripper Showtänzer Leon.

Ricky Martin, Sänger, fühlt sich von der Liebe, die er durch die Schwulengemeinde erhält, beschützt – und will ein Schwesterlein für seine beiden Söhne.

Bradley Manning, in den USA gefangengehaltener, angeblicher WikiLeaks-Informant, ist, laut „N.Y.Times“ einer der „ungewöhnlichsten Revolutionäre der amerikanischen Geschichte“: „In der schwerelosen Welt des Internets konnte Manning alles sein, was er wollte – schwul, patriotisch und mächtig. Wenn der Computer aus war und seine Armee-Kameraden zurückkamen, verschwanden seine Superkräfte.“

Tendenziöses Zwischenreich

Wilhelm II., dankenswerterweise abgedankter Kaiser, soll homosexuell gewesen sein, „zugespitzt formuliert“, wie es Historiker Peter Winzen formuliert. Wenn schon nicht die Politik, so qualifiziert ja bestenfalls der exaltierte Bart fürs Schwulsein!

1 Response to “Personalia der Woche: Wer wovon die Finger lassen soll und wer „zugespitzt formuliert“ schwul ist”


  1. 1 Lars Juli 11, 2011 um 8:08 am

    Willi der Zweite:
    Die Gerüchte sind ja allerdings nicht neu und Literatur zu diesem Thema gibt es auch schon.
    Ich frage mich nur, warum da noch so ein „Enthüllungsbuch“ dazu erscheinen muss.


Comments are currently closed.



Das Buch zum Blog

Archiv

Kreuz-und-queer-Blog