„Nicht Kroatiens wahres Gesicht“ Präsident Josipovic verurteilt Angriffe gegen CSD in Split

„Traurig und beschämend“ nannte der kroatische Präsident Ivo Josipovic die gestrigen Angriffe mehrerer Tausend Kroaten gegen die Teilnehmer einer CSD-Parade in Split. Die Gewalt gegen Homosexuelle zeuge davon, „dass es ein paar nicht-europäische Teile unserer Gesellschaft“ gebe. Dies sei aber „nicht Kroatiens wahres Gesicht“, so Josipovic laut der Nachrichtenagentur HINA.
Rund 200 (anders lautende Zahl: 300) Demonstranten waren mit Eiern, Steinen und Flaschen beworfen worden. Die hasserfüllte Menge hatte immer wieder „Bringt die Homos um!“ skandiert. Split gilt als Hochburg von Rechtsnationalisten.
Auch die kroatische Premierministerin Jadranka Kosor distanzierte sich von der Gewalt. Derartiges könne „in Kroatien nicht toleriert“ werden, sagte sie.
Letzte Woche hatte die EU-Kommission eine Empfehlung für Koratiens Beitritt zur EU 2013 ausgesprochen.
Man darf gespannt sein, ob den Worten der Betroffenheit auch Taten gegen die Homofeindlichkeit und für den Schutz der Menschenrechte von Homosexuellen folgen.

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