Nominierungen für schwul-lesbischen Journalistenpreis bekanntgegeben

Auch in diesem Jahr hat der Bund Lesbischer und Schwuler Journalisten (BLSJ) drei Beiträge für den Felix-Rexhausen-Preis nominiert. Als besonderes Ereignis feiert man es in diesem Jahr, auch mal einen Beitrag aus einem schwul-lesbischen Medium für preiswürdig zu erachten …
– Ronny Blaschke für seine Reportage „Kurze Reise in die Freiheit“ (Berliner Zeitung)
– Steffi Illinger für ihren Film „Traditionsbewusst, heimatverbunden, schwul – Eine ganz normale bayerische Volkstanzgruppe“ (Bayerisches Fernsehen)
– Cedric Rehman für seine Reportage „Mein geliebter Feind – Schwules Leben in der Westbank“ (Mannnschaft)
Letztgenannte Nominierung wird vom BLSJ besonders hervorgehoben. „Nach vielen Jahren hat es endlich einmal wieder ein Beitrag aus der lesbisch-schwulen Presse geschafft, für den Felix-Rexhausen-Preis nominiert zu werden“, darf Jurymitglied Arnd Riekmann sich in der Pressemitteilung freuen. Man kann diesen Satz freilich auch als Zeichen relativer Hochmut des BLSJ lesen.
Der lesbisch-schwule Medienpreis ist mit 500 Euro dotiert und wird in diesem Jahr am 19. Juni auf dem schwul-lesbischen Stadtfest in Berlin vergeben. Benannt ist der Preis nach dem 1992 verstorbenen schwulen Journalisten Felix Rexhausen, ein Mitbegründer der deutschen Sektion von Amnesty international.

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