Homophobe Pöbelei – Berliner Polizist verhindert Übergriff

Wenn es um Ermittlungen bei Gewalt gegen Schwule geht, darf man am Eifer der Berliner Polizei durchaus Zweifel haben. Die Pressestelle war gegenüber S.i.e.g.T. jüngst extrem homounfreundlich, weil wir es wagten, uns nach dem Stand im Fall der Überfälle auf Männer im Tiergarten zu erkundigen. Nun wurde eine Meldung veröffentlicht, die wir hier gern weitergeben und dabei den Polizisten ausdrücklich loben, der handelte, als zwei Jugendliche einen 24-Jährigen als „Schwuchtel“ anmachten …

„Ein Berliner Polizeibeamter, der auf dem Weg zum Dienst war, hat gestern Mittag in Schönholz einen Übergriff auf einen Fahrgast der S-Bahn verhindert. Der Polizeimeister der 2. Bereitschaftspolizeiabteilung saß gegen 13 Uhr 10 in einem Waggon der S 25 Richtung Hennigsdorf als er zwei Heranwachsende bemerkte, die einen 24-Jährigen anpöbelten und ihn als „Schwuchtel“ bezeichneten. Ein 19-Jähriger schlug dem 24-jährigen Fahrgast plötzlich mit der Faust ins Gesicht, wodurch der Angegriffene zu Boden ging. Als der Gewalttäter zu Tritten gegen sein am Boden liegendes Opfer ansetzte, gab der Beamte sich laut als Polizist zu erkennen und nahm den Tatverdächtigen fest. Gemeinsam mit zwei weiteren Fahrgästen hielt er den mutmaßlichen Schläger und seinen ebenfalls 19-jährigen Begleiter bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizei fest. Der 24-Jährige erlitt durch den Schlag eine leichte Gesichtsverletzung, den 19-jährigen Tatverdächtigen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung.“
Quelle: PM Polizei Berlin


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