Uganda: Anti-Homosexuellen-Gesetz – Abstimmung nicht gestrichen, sondern nur vertagt

In den letzten Tagen hat es wieder einige Aufregung um das geplante Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda gegeben, das die Todesstrafe für Homosexualität einführen will. Obwohl schon begraben gelaubt, hieß es, das Gesetz werde nun doch dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt. Die Internet-Plattform „Avaaz.org“ startete eine Online-Petition gegen das Gesetz, die von 1,4 Millionen Menschen unterzeichnet wurde. Nun meldet die Am Nachmittag meldete die Nachrichtenagentur AP, dass die Debatte über das Gesetz von der Tagesordnung des Parlamentes gestrichen wurde. Nun wurde die Meldung korrigiert.
Update 18.30: Schon eine Meldung des Bloggers „Warren Throckmorton“, auf die wir verwiesen, gab aber Anlass zum Zweifel. „Box Turtle Bulletin“ berichtet nun, dass die AP-Meldung falsch ist und die Gesetzesvorlage immer noch auf der Tagesordnung des ugandischen Parlaments zur Abstimmung steht. Eine korrigierte AP-Meldung berichtet, dass die Vorlage nun am Freitag behandelt werden soll. Der Autor des Gesetzes soll angekündigt haben, dass eine neue Fassung nicht mehr die Todesstrafe enthalte. (Zynische Bemerkung: Vielleicht nur noch Folter??)

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